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news/APA/Dienstag, 21.06.22, 18:21:21

Wegen Dür­re Zäh­ne­put­zen in süd­fran­zö­si­schem Dorf verboten

Wegen anhal­ten­der Tro­cken­heit hat ein süd­fran­zö­si­sches Dorf dras­ti­sche Maß­nah­men ergrif­fen: Zäh­ne­put­zen und Trin­ken am Was­ser­hahn sind in Vil­lars-sur-Var im Nor­den von Niz­za der­zeit ver­bo­ten, wie die Kom­mu­ne am Diens­tag mit­teil­te. Das Was­ser aus dem Hahn dür­fe auch nicht zum Kochen ver­wen­det wer­den, hieß es wei­ter. Aus der Quel­le, die den 760-Ein­woh­ner-Ort mit Trink­was­ser ver­sorgt, kom­me wegen der Dür­re nicht mehr genü­gend Wasser.
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Jeder Ein­woh­ner erhält vor­erst zwei Fla­schen Trink­was­ser pro Tag vom Rat­haus. Der zustän­di­ge Was­ser­ver­sor­gungs­be­trieb hat bereits eine neue Ent­nah­me­stel­le gefun­den. Aber die Unter­su­chung der Was­ser­qua­li­tät sei noch nicht abge­schlos­sen, hieß es. Ende Mai hat­te die Prä­fek­tur von Alpes-Mari­ti­mes bereits das Was­ser ratio­niert. Auto­wa­schen, das Befül­len pri­va­ter Pools und das Wäs­sern von Rasen­flä­chen sind in dem Dépar­te­ment, das Niz­za und die Côte d’A­zur umfasst, seit­dem verboten.

Die Hit­ze­wel­le, die Frank­reich in der ver­gan­ge­nen Woche über­rollt hat­te, ist mitt­ler­wei­le wie­der abge­klun­gen. Es war die frü­hes­te Hit­ze­pe­ri­ode seit Beginn der Wet­ter­auf­zeich­nun­gen in Frank­reich gewe­sen. Sie hat die seit dem nie­der­schlags­ar­men Win­ter und Früh­jahr anhal­ten­de Tro­cken­heit in man­chen Lan­des­tei­len wei­ter verschlimmert.