blog / Donnerstag 18.06.20

Design Sprint

Ein Design Sprint ver­eint Struk­tur, Mode­ra­ti­on und Tools in einer Metho­de, um High-prio­ri­ty-Pro­jek­te einer Orga­ni­sa­ti­on mit mehr Krea­ti­vi­tät und Nut­zer­ori­en­tie­rung zu bewäl­ti­gen – effi­zi­ent und immer mit dem Ziel, ech­te Ergeb­nis­se zu erzie­len.
APA-medi­a­lab

Produktdesign, Prototyping und Testing in fünf Tagen

 

Jedes Unternehmen hat in der Regel ein riesiges Backlog an Ideen und Projekten, die man „mal machen müsste“, wenn Zeit oder Budget vorhanden ist. Nicht selten kommt eine Idee nie ins Rollen, bleibt auf halbem Weg stecken oder geht am Bedürfnis des Kunden vorbei. Denn letztlich ist eine gute Produktidee immer nur so viel wert, wie Kunden bereit sind, zu investieren. Oder anders ausgedrückt: Je früher Idee und Kunden-Need einander gegenübergestellt werden, desto eher stellt sich ein Markterfolg ein.

 

Was früher in langwierigen Projektstrukturen abgebildet wurde, erfordert heute agile Arbeitsweisen. Build, Measure, Learn lautet die Devise beim Rapid Prototyping. Im APA-medialab arbeiten wir genau so.

 

Mit Design Sprints werden Trends und Ideen frühphasig evaluiert. Der Nutzer und seine Bedürfnisse stehen dabei im Mittelpunkt. Fällt die Idee schon beim Testing durch, haben Sie viel Geld gespart, kommt sie an, sind Sie einem erfolgreichen Produktdesign einen großen Schritt nähergekommen.

 

2010 hat Google Ventures mit dem Design Sprint Framework einen strukturierten Prozess geschaffen. Dieser kombiniert die besten Methoden aus Design Thinking und Nutzerforschung und wurde seitdem mit zahlreichen Organisationen, etwa Merck, Uber, United Nations, Facebook oder Porsche, erprobt und weiterentwickelt. Design Sprints eignen sich, um einmalig kritische Herausforderungen zu lösen oder als regelmäßige Arbeitsweise mit optimalem Anschluss an Entwicklerteams.

 

Mit Design Sprints bekommen Produktverantwortliche einen Eindruck, wie der Kunde mit dem Produkt interagiert. Diese Arbeitsweise hilft Führungskräften bei Entscheidungen, von denen sie vielleicht noch gar nicht wussten, dass sie getroffen werden müssen. So können kritische Business-Fragen innerhalb von fünf Tagen beantwortet werden.

 

 

Design Sprints beantworten folgende Fragen:

  • Welche Bedürfnisse, Probleme & Motivationen hat der Kunde?
  • Verstehen Kunden die Product Value Proposition?
  • Mit welchen Botschaften kann das Produkt möglichst gut erklärt werden?
  • Warum werden neue Features nicht angenommen?

 

Wie funktionieren Design Sprints?

 

Ein Design-Sprint ist ein fünftägiger Prozess mit dem Ziel, ein Produkt oder die Weiterentwicklung eines Produktes in kürzester Zeit kollaborativ zu realisieren. Ermöglicht wird das durch einen speziellen Methodenkoffer mit mehr als 40 Werkzeugen, die je nach Thema und Anforderung zum Einsatz kommen. Geleitet wird der Sprint vom Facilitator, der auch im Vorfeld das Team zusammenstellt.

 

 

Rollen

Welche Rollen sollten im Kernteam vertreten sein? Bei der Auswahl der Teilnehmer achten wir auf eine Balance aus Expertise, Kreativität und Entscheidungsfreudigkeit.

Fünf konzentrierte Tage

 

Montag | Verstehen: Wer ist die Zielgruppe? Was ist das Ziel des Sprints?

 

Dienstag | Ideen generieren: Wie sieht die User Journey aus? Wo liegt der Pain Point beim Kunden und wo kann er abgeholt werden?

 

Mittwoch | Entscheiden: Welche Lösung macht das Rennen um den Prototyp?

 

Donnerstag | Prototyp: Wo liegt der Fokus? Was funktioniert, was nicht?

 

Freitag | Testen: Wie kommt die Idee beim Kunden an? Wie interagiert er mit der Lösung?

Ideenevaluierung im Design Sprint

 

  • Identifizierung und Umreißen von den zu lösenden Problemen und der zu erreichenden Ziele
  • Suchen, Zeichnen, Beschreiben und Hinterfragen der Lösungsidee
  • Entscheidung für eine (umsetzbare) Idee
  • Erstellung eines Storyboards
  • Bauen des Prototyps
  • Tests mit echten Kunden durchführen
  • Ergebnisse präsentieren