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blog / Donnerstag 06.05.21

APA Check Avatar Ver­gleich der Frau­en­mord-Rate in Europa

APA (dpa/Symbolbild)

Eine Rei­he von Frau­en­mor­den sorgt in Öster­reich für Auf­re­gung. Nach­dem in die­sem Jahr bereits elf Frau­en getö­tet wur­den, wird erneut über Gewalt­prä­ven­ti­on und mehr Schutz­mög­lich­kei­ten für bedroh­te Frau­en dis­ku­tiert. In die­sem Zusam­men­hang wir oft­mals behaup­tet, dass Öster­reich das ein­zi­ge EU-Land sei, in dem mehr Frau­en als Män­ner getö­tet wer­den. Dies berich­ten sowohl hei­mi­sche (1,2) als auch aus­län­di­sche Medi­en (3,4).

Eben­falls wird in Sozia­len Netz­wer­ken behaup­tet, dass Öster­reich Spit­zen­rei­ter bei Frau­en­mor­den ist (5). EU-weit sol­len hier­zu­lan­de die meis­ten Frau­en getö­tet wer­den (6).

Zu über­prü­fen­de Infor­ma­ti­on: Öster­reich ist das ein­zi­ge Land in der EU, in dem jähr­lich mehr Frau­en als Män­ner getö­tet wer­den. Öster­reich liegt bei der Anzahl der Frau­en­mor­de im euro­päi­schen Ver­gleich an der Spitze.

Ein­schät­zung: In meh­re­ren Jah­ren wur­den in Öster­reich mehr Mor­de an Frau­en als an Män­nern ver­zeich­net. Nur im Jahr 2017 war Öster­reich das ein­zi­ge euro­päi­sche Land mit so einem Ver­hält­nis. Der ver­gleichs­wei­se gro­ße Anteil an Frau­en­mor­den rührt auch daher, dass Öster­reich bei Mor­den an Män­nern pro 100.000 Ein­woh­nern nied­ri­ge Zah­len ver­zeich­net, wäh­rend sich die Rate der Frau­en­mor­de oft im euro­päi­schen Durch­schnitt befin­det. Exper­ten erklä­ren dies damit, dass sich eine gene­rel­le Reduk­ti­on der Mor­de durch Sicher­heit und gerin­ge kri­mi­nel­le Struk­tu­ren nicht auf Delik­te mit Bezie­hungs-Kon­text aus­wir­ken. Denn Män­ner wer­den vor­wie­gend in kri­mi­nel­len Umfel­dern getö­tet, Frau­en in Partnerschaften.

Über­prü­fung: Die Behaup­tun­gen bezie­hen sich auf EURO­STAT-Daten (7) zu Mord­op­fern aus dem Jahr 2017. In die­se Daten kön­nen aber nicht nur Mor­de, son­dern auch Tötun­gen ein­flie­ßen. Tat­säch­lich war Öster­reich hier das ein­zi­ge von 37 Län­dern mit ver­öf­fent­lich­ten Daten, in dem mehr der­ar­ti­ge Delik­te an Frau­en als an Män­ner gemel­det wurden.

Blickt man auf ande­re Jah­re, gilt dies jedoch nicht. Bei den aktu­ells­ten vor­lie­gen­den EURO­STAT-Daten (7) aus dem Jahr 2018 (im Jahr 2020 ver­öf­fent­licht) zeigt sich neben Öster­reich auch in Lett­land, Mal­ta und der Schweiz ein grö­ße­rer Anteil an weib­li­chen Mord­op­fern, in Ungarn und Slo­we­ni­en war das Ver­hält­nis gleich. In der Schweiz war der Anteil der weib­li­chen Opfer mit 28 von 50 Mord­op­fern grö­ßer als der in Öster­reich mit 44 Frau­en unter 86 Mordopfern.

Öster­reich ist aber das ein­zi­ge Land, das im Zeit­raum mit den aktu­ells­ten Daten von 2016 bis 2018 durch­ge­hend einen grö­ße­ren Anteil von Frau­en unter den gesam­ten Mord­op­fern hat­te als Män­ner. Auch im Jahr 2014 und 2011 kam es zu einer der­ar­ti­gen Gewich­tung. In den Jah­ren von 2009 bis 2018 war Öster­reich laut die­sen Daten aber nur im Jahr 2017 das ein­zi­ge Land mit einer sol­chen Sta­tis­tik unter den aus­ge­wer­te­ten Ländern.

Mord­ra­te an Män­ner im Ver­gleich gering 

Eine bes­se­re Ver­gleich­bar­keit bei Frau­en­mor­den in den Län­dern zeigt die Mord­ra­te pro 100.000 Ein­woh­nern. Reiht man alle aus­ge­wer­te­ten Län­der in der Daten­bank nach die­ser Quo­te, belegt Öster­reich bei Mor­den an Frau­en im Jahr 2014 die 24. Posi­ti­on unter 33 aus­ge­wer­te­ten Län­dern, im Jahr 2015 die 28. Posi­ti­on unter 36 Län­dern, im Jahr 2016 die 17. Posi­ti­on unter 36 Län­dern und im Jahr 2017 die 16. Posi­ti­on unter 35 Län­dern. Nur im Jahr 2018 lag Öster­reich wei­ter vor­ne, auf der ach­ten Posi­ti­on unter 32 Ländern.

Bei Män­nern sieht die Lage deut­lich anders aus. Hier fin­det sich Öster­reich meis­tens ganz am Ende der Rei­hung, also bei den Län­dern mit der gerings­ten Mord­ra­te. Im Jahr 2014 beleg­te Öster­reich bei männ­li­chen Opfern die 31. Posi­ti­on unter 33 Län­dern, im Jahr 2015 die 34. Posi­ti­on unter 36 Län­dern, im Jahr 2016 die 33. Posi­ti­on unter 36 Län­dern und im Jahr 2017 die 31. Posi­ti­on unter 35 Län­dern. Auch hier zeigt sich nur im Jahr 2018 ein deut­li­cher Anstieg mit Posi­ti­on 24 unter 32 Ländern.

 

Auch berei­nig­te Sta­tis­tik zeigt Unter­schied

EURO­STAT bestä­tigt auf APA-Anfra­ge, dass die Daten aus dem Jahr 2018 die der­zeit aktu­ells­ten sind. Beim Ver­gleich zwi­schen den Län­dern müs­se man jedoch die unter­schied­li­chen Mel­de-Arten der poli­zei­li­chen Quel­len berück­sich­ti­gen. EURO­STAT unter­schei­det hier in drei Mel­dungs­for­men: Ers­tens Straf­ta­ten, die bei der Poli­zei gemel­det wer­den (INPUT), dann Straf­ta­ten, die gemel­det, aber noch nicht unter­sucht wur­den (PRO­CES­SING) und zuletzt Straf­ta­ten, die bereits unter­sucht wur­den (OUT­PUT). Öster­reich mel­de­te laut den Infor­ma­tio­nen zur EURO­STAT-Metho­do­lo­gie wie zehn wei­te­re Län­der auf die letz­te Art und Wei­se, also nur unter­such­te Fäl­le (OUT­PUT).  Dies ist vor allem für die Daten zum Geschlecht von Tätern und Ver­däch­ti­gen rele­vant, die sich in der­sel­ben Daten­bank fin­den las­sen. Aber natür­lich könn­ten OUT­PUT-Län­der grund­sätz­lich weni­ger Fäl­le mel­den als Län­der mit der INPUT-Variante.

Berei­nigt man die Sta­tis­tik um die­sen mög­li­chen Bias und betrach­tet nur die Daten der OUT­PUT-Län­der, also die Fäl­le mit abge­schlos­se­ner Unter­su­chung, zeigt sich, dass Öster­reich bei Frau­en­mor­den im Jahr 2009, 2011, 2016 und 2018 im obers­ten Drit­tel der meis­ten weib­li­chen Mord­op­fern pro 100.000 Ein­woh­nern gele­gen hat. Im Jahr 2009 wur­de hier die höchs­te Quo­te unter den Ver­gleichs­län­dern ver­zeich­net, 2018 die zweit­höchs­te. In den Jah­ren 2012, 2013, 2014, 2015 und 2017 lag die­se Quo­te in der unte­ren Hälf­te der Ver­gleichs­län­der, 2015 beleg­te man hier sogar die letz­te Position.

Bei männ­li­chen Opfern lag die Quo­te bis auf das Jahr 2009 immer in der unte­ren Hälf­te. Das Jahr 2013 war dabei das ein­zi­ge Jahr, in dem Öster­reich bei einer Rei­hung nach der Quo­te ermor­de­ter Män­ner im Ver­gleich zu ande­ren OUT­PUT-Län­dern höher posi­tio­niert war als bei der Quo­te ermor­de­ter Frau­en. Im Jahr 2014 und 2015 nahm man die­sel­be Posi­ti­on im Län­der­ver­gleich ein.

Pro­por­ti­on durch gerin­ge Quo­te männ­li­cher Opfer 

Betrach­tet man die Jah­re, in denen es in Öster­reich mehr Mor­de an Frau­en als an Män­nern gab, fällt auf, dass die Män­ner-Quo­te in den betrof­fe­nen Jah­ren 2010, 2014, 2016 und 2017 augen­schein­lich im Ver­gleich zu ande­ren Län­dern beson­ders gering war. Die Quo­te bei Frau­en­mor­den lag hin­ge­gen meis­tens im Mit­tel­feld der Ver­gleichs­län­der. Im Jahr 2018 lag die Rate bei Män­nern im Mit­tel­feld, die Rate bei Frau­en war deut­lich erhöht.

Auch bei den stan­dar­di­sier­ten Mord­ra­ten nach Geschlecht von EURO­STAT (8) zeigt sich ein Unter­schied. Wäh­rend die Rate männ­li­che Opfer größ­ten­teils am unte­ren Ende im Ver­gleich mit den ande­ren Län­dern liegt, belegt die öster­rei­chi­sche Rate an Frau­en­mor­den vor allem in den letz­ten Jah­ren eine höhe­re Position.

Mord­re­duk­ti­on durch Sicher­heit betrifft Frau­en­mor­de nicht

„Um siche­re Aus­sa­gen zu tref­fen, müss­te man die Tötungs­de­lik­te ein­zeln ana­ly­sie­ren”, sag­te Adel­heid Kas­t­ner, Exper­tin für Foren­si­sche Psych­ia­trie. Ihrer Erfah­rung nach wer­den Män­ner häu­fig im Rah­men kri­mi­nel­ler Sub­kul­tu­ren wie Ban­den­kri­mi­na­li­tät, bei eska­lie­ren­den Strei­tig­kei­ten oder unter Alko­hol­ein­fluss getö­tet. Da Öster­reich ein siche­res Land und das Mit­füh­ren von Tötungs­werk­zeu­gen wie Faust­feu­er­waf­fen oder Mes­sern hier eher unüb­lich sei, lie­ge die Tötungs­ra­te bei Män­nern im EU-Ver­gleich auch sehr niedrig.

Bei Frau­en sind die Rah­men­be­din­gun­gen bei Mor­den anders. Frau­en wür­den über­wie­gend im Kon­text von Bezie­hun­gen getö­tet, so Kas­t­ner: „Dahin­ter ste­hen häu­fig dys­funk­tio­na­le Bil­der der männ­li­chen und der weib­li­chen Rol­le bzw. sind die­se Tötungs­de­lik­te häu­fig (natür­lich nicht immer) der End­punkt einer von Sei­ten des Man­nes schon lan­ge mit Gewalt­an­wen­dung geführ­ten Bezie­hung, wes­halb es zu kurz greift, sich nur auf die Tötungs­de­lik­te zu kon­zen­trie­ren.” Um dem The­ma gerecht zu wer­den, müss­te man auch ver­such­te Tötungs­de­lik­te und schwe­re Kör­per­ver­let­zun­gen im Bezie­hungs­kon­text erfassen.

 

Zunah­me „moti­v­ar­mer” Delikte 

Rein­hard Hal­ler erklärt als foren­sisch-psych­ia­tri­scher Gerichts­gut­ach­ter die nied­ri­ge Mord­ra­te an Män­nern ähn­lich. Wenn man die Daten zu Tötungs­de­lik­ten rich­tig inter­pre­tie­re, sei nicht ein schein­ba­rer Anstieg an Femi­zi­den auf­fäl­lig, son­dern „die geän­der­te Art der Taten”. Öster­reich habe tra­di­tio­nell durch über­schau­ba­re kri­mi­nel­le Struk­tu­ren eine gerin­ge Rate an Tötungs­de­lik­ten, wes­halb Bezie­hungs­de­lik­te dominierten.

Neu sei dabei die auch inter­na­tio­nal beob­acht­ba­re „Zunah­me moti­v­ar­mer Delik­te bzw. des Miss­ver­hält­nis­ses zwi­schen Tat­aus­lö­ser und Schwe­re der Gewalt­tat”. Grund dafür sei unter ande­rem ein gestie­ge­ner gesell­schaft­li­cher Nar­ziss­mus, ins­be­son­de­re nar­ziss­ti­sche Kränk­bar­keit bei Män­nern sowie schein­ba­rer Macht­ver­lust mit Angst vor Lie­bes­ent­zug und nicht zuge­ge­be­ne Ver­letz­lich­keit. Daher stün­den bei Femi­zi­den mitt­ler­wei­le weni­ger Sexu­al­mor­de oder Affekt­de­lik­te im Vor­der­grund, son­dern Mor­de, die von Tätern geplant und aus Rache aus­ge­übt wer­den. Täter schie­nen danach kaum erschüt­tert und begin­gen kei­nen Suizid.

„Eine geschlechts­spe­zi­fi­sche Beson­der­heit auf Täter­sei­te ist sicher die Tat­sa­che, dass Män­ner viel kränk­ba­rer und ver­letz­li­cher sind, als sie es nach außen zei­gen (dür­fen), und dass das männ­li­che Geschlecht mit Span­nun­gen, vor allem der Angst vor Lie­bes­ent­zug, nicht kon­struk­tiv umge­hen kann”, so Hal­ler. Dar­aus erge­be sich die Wich­tig­keit, mit den prä­ven­ti­ven Maß­nah­men vor allem auch auf Sei­ten der poten­zi­el­len Täter anzu­set­zen, nicht nur der Opfer.

Aus­sa­ge­kraft der Daten umstritten

Bir­gitt Hal­ler, Lei­te­rin des Insti­tuts für Kon­flikt­for­schung in Wien, steht einer Aus­sa­ge­kraft der Län­der­da­ten kri­tisch gegen­über. Zum einen wer­de in den EURO­STAT-Daten kei­ne Unter­schei­dung zwi­schen Frau­en­mor­den und Femi­zi­den im enge­ren Sinn getrof­fen. Zum ande­ren lägen die Daten nur bis zum Jahr 2018 vor. Dadurch lie­ßen sich aktu­el­le Ent­wick­lun­gen nicht wirk­lich ein­schät­zen. Im Jahr 2018 sei Öster­reich bei der Rate an Frau­en­mor­den etwa durch­aus im vor­de­ren Feld zu fin­den, wes­halb Daten aus den Fol­ge­jah­ren inter­es­sant wären.

Auch Hal­ler teilt die Ein­schät­zung, dass sich stei­gen­de Sicher­heit und gerin­ge­re kri­mi­nel­le Akti­vi­tä­ten vor allem auf Mor­de gegen Män­ner redu­zie­rend aus­wir­ken. Frau­en sei­en im Ver­gleich dazu nicht so sehr von Gewalt im öffent­li­chen Raum betrof­fen, son­dern vor allem im pri­va­ten Bereich gefährdet.

Auf eine vor­sich­ti­ge Inter­pre­ta­ti­on der EURO­STAT-Daten weist auch Isa­bel Hai­der vom Insti­tut für Straf­recht und Kri­mi­no­lo­gie hin. Ein Pro­blem sei, dass es Unter­schie­de bei den natio­na­len Defi­ni­tio­nen der Delik­te gibt. Zwar gebe es ein Klas­si­fi­zie­rungs­sys­tem, dadurch dass die Sta­tis­tik schluss­end­lich aber auf natio­na­len Kri­mi­nal­sta­tis­ti­ken auf­baue, könn­ten sich Unter­schie­de erge­ben. Auch fän­den sich Unter­schie­de zwi­schen den EURO­STAT-Daten und Kriminalitätsstatistiken.

Hai­der ver­weist auf das unter­schied­li­che Risi­ko bei Män­nern und Frau­en, Opfer eines Gewalt­de­likts zu wer­den. Wäh­rend die Umstän­de bei der Mord­kri­mi­na­li­tät bei Män­nern sehr hete­ro­gen sind, fän­de Mord­kri­mi­na­li­tät an Frau­en über­wie­gend zuhau­se statt und wer­de haupt­säch­lich von Män­nern began­gen, mit denen sie in einer engen Bezie­hung stan­den. Laut einer Aus­wer­tung (9) von Frau­en­mor­den im Tat­zeit­raum 1. Jän­ner 2018 bis 25. Jän­ner 2019 wur­den 82,5 Pro­zent der Frau­en durch einen Intim­part­ner oder Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ge ermor­det. Bei Män­nern betrug die­ser Anteil 42,9 Prozent.

Links

(1) orf​.at: http://​go​.apa​.at/​G​S​Q​z​k​Czq  (archi­viert: https://​archi​ve​.is/​p​W​PTA)
(2) Der Stan­dard: http://​go​.apa​.at/​G​8​W​r​S​oFO (archi­viert: https://​archi​ve​.is/​F​T​t8l)

(3) Die Zeit: http://​go​.apa​.at/​D​H​C​p​q​C0O (archi­viert: https://​archi​ve​.is/​t​n​xZ1)

(4) Deutsch­land­funk: http://​go​.apa​.at/​H​h​R​C​w​RGw (archi­viert: https://​archi​ve​.is/​l​U​FEr)

(5) Tweet: http://​go​.apa​.at/​Q​P​f​j​i​C2g (archi­viert: https://​archi​ve​.is/​O​o​1uC)

(6) Tweet: http://​go​.apa​.at/​1​w​Y​g​V​pwH (archi­viert: https://​archi​ve​.is/​q​4​Njz)

(7) EURO­STAT „Inten­tio­nal homic­i­de and sexu­al offen­ces by legal sta­tus and sex of the per­son invol­vednum­ber and rate for the rele­vant sex group”: http://​go​.apa​.at/​0​l​s​w​6​eCU

(8) Stan­dar­di­sier­te Mord­ra­ten nach Geschlecht: http://​go​.apa​.at/​I​l​G​G​F​HOP

(9) Aus­wer­tung Frau­en­mor­de: http://​go​.apa​.at/​b​A​P​j​l​SbQ (archi­viert: https://perma.cc/4EJ6‑7XAH)

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Flo­ri­an Schmidt / Vale­rie Schmid