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blog / Freitag 23.04.21

Sind Schnell­tests an Schu­len berechtigt?

APA (dpa/Symbolbild)

Die Coro­na-Tes­tun­gen in den Schu­len erhit­zen die Gemü­ter vie­ler Eltern. Seit Wochen wird hier­zu etwa eine Aus­sendung des BZÖ Kärn­ten (1) in Sozia­len Medi­en geteilt (2, 3), in der die Test­pflicht für Schü­ler als geset­zes­wid­rig bezeich­net wird. Behaup­tet wird, dass die von der Ver­ord­nung gefor­der­ten Tes­tun­gen „für den Zweck der Ver­ord­nung unge­eig­net und daher unver­hält­nis­mä­ßig” sei­en. „Somit ver­sto­ßen sie gegen ver­fas­sungs­ge­setz­lich gewähr­leis­te­te Rech­te und sind willkürlich.”

Bei den ange­ge­be­nen Zah­len bezieht man sich auf ein Zwi­schen­er­geb­nis aus Wien und Nie­der­ös­ter­reich vom Beginn der Tes­tun­gen, wonach 470.000 Tests weni­ger als 200 posi­ti­ve Ergeb­nis­se erbrach­ten (4). „Das ist weni­ger als das, was der Testher­stel­ler als zu erwar­ten­de falsch­po­si­ti­ve Zahl angibt”, heißt es in der Aussendung.

Auch zuletzt for­der­ten poli­ti­sche Orga­ni­sa­tio­nen ein Ende der Tes­tun­gen (5). Ein Grund für APA-Fak­ten­check, sich das The­ma anzusehen.

Zu über­prü­fen­de Infor­ma­tio­nen: Die Anzahl der posi­ti­ven Tests durch die Schnell­tests ist gerin­ger als die erwart­ba­re falsch-posi­ti­ve Zahl, die die Testher­stel­ler ange­ben. Die Test­pflicht ist unver­hält­nis­mä­ßig und ver­stößt gegen ver­fas­sungs­ge­setz­lich gewähr­leis­te­te Rechte.

Ein­schät­zung:

Die Anzahl der posi­ti­ven Schnell­tests ent­spricht zwar den von den Her­stel­lern ange­ge­be­nen mög­li­chen falsch-posi­ti­ven Tes­tun­gen, die beglei­ten­de Stu­die zu den Schul­tes­tun­gen sieht in Zusam­men­schau mit gemel­de­ten posi­ti­ven PCR-Tes­tun­gen aus der Alters­grup­pe von Schü­lern aber kla­re Hin­wei­se dar­auf, dass durch die Tes­tun­gen poten­zi­el­le Clus­ter früh­zei­tig ent­deckt wer­den kön­nen. Aus recht­li­cher Sicht ist es schwie­rig, eine Ver­hält­nis­mä­ßig­keit und somit Ver­fas­sungs­kon­for­mi­tät ein­deu­tig zu benen­nen. Das Bil­dungs­mi­nis­te­ri­um bezeich­net die Maß­nah­me als „not­wen­dig und recht­lich abgesichert”.

Über­prü­fung:

Mit Beginn der soge­nann­ten „Ein­tritts­tests” wur­de die Öster­rei­chi­sche Gesell­schaft für Kin­der- und Jugend­heil­kun­de (ÖGKJ) damit beauf­tragt, die Maß­nah­me wis­sen­schaft­lich zu beglei­ten (6). Aus den wöchent­lich vor­ge­leg­ten Berich­ten lässt sich auch die Anzahl an posi­ti­ven Tests able­sen. Laut dem letz­ten ver­füg­ba­ren Wochen­be­richt (26.02. bis 04.03.2021) wur­de in die­sem Zeit­raum bei 840 Schü­lern sowie 407 Per­so­nen des Lehr-und Ver­wal­tungs­per­so­nals mit­tels Anti­gen-Schnell­test (NAST) ein posi­ti­ves Ergeb­nis erho­ben. Das ent­spricht rund 0,08 Pro­zent der anwe­sen­den Schü­ler und 0,29 Pro­zent des anwe­sen­den Lehr- und Ver­wal­tungs­per­so­nals. Einen Ver­gleichs­wert – wenn auch nicht auf Basis indi­vi­du­el­ler Fäl­le – bie­ten die posi­ti­ven Ergeb­nis­se der im sel­ben Zeit­raum durch­ge­führ­ten PCR-Tests. Für den Berichts­zeit­raum wur­den von den Schu­len 1.503 PCR-bestä­tig­te Infek­ti­ons­fäl­le unter Schü­lern und 323 PCR-bestä­tig­te Infek­ti­ons­fäl­le unter dem Lehr- und Ver­wal­tungs­per­so­nal gemeldet.

Die Stu­di­en­au­toren wei­sen dar­auf hin, dass PCR-bestä­tig­te Fäl­le sowohl durch Anti­gen-Selbst­tests detek­tier­te als auch auf ande­re Wei­se (z.B. im Rah­men des „con­ta­ct tra­cing” oder sym­pto­ma­ti­scher Erkran­kun­gen) ent­deck­te Fäl­le inklu­die­ren. Auf­fal­lend sei, dass bei den Schü­lern anhal­tend dop­pelt so vie­le posi­ti­ve PCR-Ergeb­nis­se wie Anti­gen-Ergeb­nis­se vor­lie­gen, beim Lehr- und Ver­wal­tungs­per­so­nal stim­me die Zahl posi­ti­ver Ergeb­nis­se eher über­ein. Beim Lehr- und Ver­wal­tungs­per­so­nal lie­gen in den meis­ten Bun­des­län­dern sogar mehr posi­ti­ve NAST als PCR-Ergeb­nis­se vor, dies kann einer­seits durch ver­zö­ger­te Über­mitt­lung der PCR-Ergeb­nis­se bedingt sein, ande­rer­seits aber auch zum Teil durch falsch-posi­ti­ve NASTs.” (6)

Die noch immer zir­ku­lie­ren­de BZÖ-Aus­sendung vom 11. Febru­ar bezieht sich auf Zwi­schen­er­geb­nis­se, die an die­sem Tag prä­sen­tiert wur­den (u.a. Bericht im „Stan­dard”, 4). Das vom BZÖ zitier­te Bei­spiel zeigt, dass 0,04 Pro­zent der Tests posi­tiv aus­fie­len, was noch unter der Rate von 0,08 der Ergeb­nis­se der zuletzt durch­ge­führ­ten Tests Ende Februar/Anfang März liegt. Dass zuneh­mend mehr Tests im Ver­lauf der Stu­die posi­tiv aus­fie­len, füh­ren die For­scher laut Stu­die u.a. auf die bes­se­re Hand­ha­bung der Tests zurück.

Schnell­test-Zahl kor­re­liert mit PCR-Tests

In den Schu­len wer­den zwei Arten von Selbst­tests ver­wen­det. Dabei han­delt es sich um den „Lepu Medi­cal SARS-CoV‑2 Anti­gen Rapid Test” und den „Flow­flex SARS-CoV‑2 Anti­gen­schnell­test”. Die von den Her­stel­ler­fir­men ange­ge­be­ne Sen­si­ti­vi­tät und Spe­zi­fi­tät zum Nach­weis einer SARS-CoV‑2 Infek­ti­on beträgt beim Lepu 92,00 % bzw. 99,26 %. Für den Flow­flex Test wird die posi­ti­ve pro­zen­tua­le Über­ein­stim­mung (PPÜ) mit 97,1% ange­ge­ben, die nega­ti­ve pro­zen­tua­le Über­ein­stim­mung (NPÜ) mit 99,5%, die gesam­te pro­zen­tua­le Über­ein­stim­mung (PPÜ) mit 98,8%. In der Stu­die heißt es zum Ver­hält­nis von posi­ti­ven Test­ra­ten und Sen­si­ti­vi­tät: „Auf­grund der gegen­über PCR-Tests gerin­ge­ren Sen­si­ti­vi­tät muss jedoch davon aus­ge­gan­gen wer­den, dass nicht jede infi­zier­te Per­son durch das Scree­ning erkannt wird. Daher kön­nen die erho­be­nen Daten kei­ne ver­läss­li­che Aus­sa­ge über das tat­säch­li­che Infek­ti­ons­ge­sche­hen der unter­such­ten Popu­la­ti­on tref­fen. Es kann jedoch ange­nom­men wer­den, dass ins­be­son­de­re jene Per­so­nen mit hoher Virus­last und daher hoher Infek­tio­si­tät auch durch ante­rio-nasa­le Anti­gen­tests detek­tiert wer­den können.”

Um die Zah­len genau­er zu inter­pre­tie­ren und die Ver­hält­nis­mä­ßig­keit zu bespre­chen, wur­de einer der Stu­di­en­au­toren kon­tak­tiert. Vol­ker Stren­ger von der Kli­ni­schen Abtei­lung für päd­ia­tri­sche Pul­mo­no­lo­gie und All­er­go­lo­gie der Med­Uni Graz, der an der Begleit­stu­die betei­ligt ist, bestä­tig­te in einem Tele­fo­nat mit der APA, dass die For­scher zu Beginn der Stu­die eben­falls die Sor­ge gehabt hät­ten, dass die Anzahl falsch-posi­ti­ver Fäl­le auf­grund der von den Her­stel­lern ange­ge­be­nen Spe­zi­fi­tät die Anzahl der tat­säch­lich, also rich­tig-posi­ti­ven Schü­ler über­stei­gen könn­te. Dies habe sich jedoch im Lau­fe der Stu­die als offen­sicht­lich nicht zutref­fend erwie­sen. „Die Tests wer­den vom Her­stel­ler bei rela­tiv weni­gen Pro­ban­den getes­tet. Wenn da einer von 200 falsch posi­tiv ist, kommt schnell ein rela­tiv hoher Anteil von 0,5 Pro­zent her­aus”, so Strenger.

Im Ver­lauf der Stu­die habe sich bald gezeigt, dass die Anzahl der mit den Schnell­tests getes­te­ten posi­ti­ven Fäl­le mit der Anzahl der offi­zi­ell gemel­de­ten posi­ti­ven PCR-Tests kor­re­lie­re, auch wenn man die Aus­wer­tung auf­grund des Daten­schut­zes nicht auf ein­zel­ne Fäl­le her­un­ter­bre­chen kön­ne. Grund­sätz­lich gehe es bei den Tests aller­dings ohne­hin nicht dar­um, die exak­te Inzi­denz unter den Schü­lern zu bezif­fern, son­dern infek­tiö­se Ein­zel­fäl­le her­aus­zu­fil­tern. „Auch wenn es etwa in Wien nur 522 posi­ti­ve Schü­ler sind, wie in Kalen­der­wo­che 12, sind das 522 Fami­li­en und somit 522 poten­zi­el­le Clus­ter”, so Strenger.

Ob die Schnell­tests „gut inves­tier­tes Geld” sei­en, sei eine ande­re Fra­ge. Zwar wür­den so regel­mä­ßig Fäl­le ent­deckt wer­den, die man sonst über­se­hen hät­te, aber die Deut­sche Gesell­schaft für Päd­ia­tri­sche Infek­tio­lo­gie (DGPI) habe gemein­sam mit der Deut­schen Gesell­schaft für Kran­ken­haus­hy­gie­ne (DGKH) auch kri­ti­sche Wor­te gefun­den (7). Dort heißt es, dass das Kon­zept auch die Gren­zen eines flä­chen­de­cken­den Test­kon­zep­tes auf­wie­sen, da aus daten­schutz­recht­li­chen Grün­den bis­lang auf die Per­so­nen-bezo­ge­ne Daten­aus­wer­tung der Nach­test­ergeb­nis­se im PCR-basier­ten Bestä­ti­gungs­test ver­zich­tet wurde.

Stren­ger selbst hält das Tes­ten an den Schu­len für sinn­voll. „Kei­ne ande­re Bevöl­ke­rungs­grup­pe wird sonst drei­mal pro Woche getes­tet. Dass das Sinn macht, zeigt etwa die sehr nied­ri­ge Dun­kel­zif­fer von 0,2 Pro­zent, die bei der letz­ten Gur­gel­stu­die erho­ben wurde.”

Eig­nung und Ver­hält­nis­mä­ßig­keit der Tests entscheidend

Für die juris­ti­sche Inter­pre­ta­ti­on wur­den zwei Juris­ten befragt. Peter Buß­jä­ger, Uni­ver­si­täts­pro­fes­sor am Insti­tut für Öffent­li­ches Recht, Staats- und Ver­wal­tungs­leh­re an der Uni­ver­si­tät Inns­bruck, schrieb dazu auf Anfra­ge: „Das BZÖ-Zitat setzt vor­aus, dass die Tes­tun­gen tat­säch­lich medi­zi­nisch unge­eig­net sind. Dies kann ich als Jurist nur schwer beur­tei­len. Wenn dies der Fall wäre, dann wäre die Ver­ord­nung in der Tat rechts­wid­rig. Vor­aus­set­zung ist also, dass medi­zi­nisch erwie­sen ist, dass die Tests grund­sätz­lich Sinn machen. Ob damit jeder ein­zel­ne Fall ermit­telt wer­den kann, ist nicht not­wen­dig. Man muss auch ins Kal­kül zie­hen, dass der Ein­griff ein gerin­ger ist. Die Kin­der dür­fen sich selbst tes­ten. Vor die­sem Hin­ter­grund reicht es, wenn auch nur eine ver­gleichs­wei­se gerin­ge Zahl an Infi­zier­ten tat­säch­lich gefun­den wird.”

Der Rechts­an­walt Alex­an­der Todor-Kostic, den das BZÖ als Ver­tre­ter der „gro­ßen Zahl von Juris­ten”, von deren Ein­schät­zung die Aus­sendung spricht, als Gesprächs­part­ner vor­schlug, hielt auf APA-Anfra­ge schrift­lich fest, dass eine Tes­tung in der Schu­le und vor der gan­zen Klas­se, aus daten­schutz­recht­li­cher Sicht „höchst pro­ble­ma­tisch” sei. Her­vor­zu­he­ben sei auch, dass es sich einer­seits ins­be­son­de­re bei Schü­lern bis zum voll­ende­ten 14. Lebens­jahr um beson­ders schutz­wür­di­ge Per­so­nen hand­le und ande­rer­seits „auf­grund des Test­ergeb­nis­ses sen­si­ble per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten ohne Wah­rung des schutz­wür­di­gen Geheim­hal­tungs­in­ter­es­ses von die­ser Per­so­nen­grup­pe inner­halb des Klas­sen­ver­bands und somit gegen­über jedem anwe­sen­den Mit­schü­ler rechts­wid­rig ver­öf­fent­licht wer­den.” Auch kri­ti­siert er eine man­geln­de Frei­wil­lig­keit für die Teil­nah­me am Unter­richt, das Recht auf kör­per­li­che Unver­sehrt­heit und das Recht auf Privatleben.

„Rele­vant ist in die­sem Zusam­men­hang, ob eine in Fra­ge ste­hen­de Maß­nah­me zur Errei­chung eines spe­zi­el­len, defi­nier­ten Zwecks geeig­net, erfor­der­lich und ange­mes­sen ist”, so Todor-Kostic. Die Ver­hält­nis­mä­ßig­keit von Grund­rechts­ein­schrän­kun­gen sei durch den Gesetz-/Ver­ord­nungs­ge­ber dar­zu­le­gen bzw. nach­zu­wei­sen. Zum Zweck der Ver­ord­nung hält Todor-Kostic fest: „Ein Ver­ord­nungs­ge­ber, wie in die­sem Fall der Bil­dungs­mi­nis­ter, ist dazu ver­pflich­tet, jene Mate­ria­li­en zu ver­öf­fent­li­chen, die ihm als Grund­la­ge für die Ver­ord­nung die­nen. Aus die­sen könn­te auch der Zweck der Ver­ord­nung ersicht­lich sein.” Der­ar­ti­ge Mate­ria­li­en exis­tier­ten aber nicht.

Ein „Nut­zen” müs­se sich auf den Zweck der Ver­ord­nung bezie­hen, der in der Ver­hin­de­rung der Ver­brei­tung bzw. der Ein­däm­mung von Covid 19 bestehe. „In die­sem Sin­ne ist es für mich nach­voll­zieh­bar, dass der Nut­zen dar­in gese­hen wird, Anste­ckun­gen zu ver­hin­dern.” Hier­bei sei aber zu beden­ken, dass der Nut­zen selbst quan­ti­fi­ziert wer­den müs­se. Dafür müs­se aber auch der „durch die­sel­be Maß­nah­me ver­ur­sach­te Scha­den quan­ti­fi­ziert und gegen­über­ge­stellt wer­den”. Ein posi­ti­ves Test­ergeb­nis in einer Schu­le löse eine gan­ze Rei­he von Fol­gen aus, die alle in die­se Abwä­gung mit­ein­flie­ßen müssten.

Minis­te­ri­um ver­tei­digt „Instru­ment der Pandemiebekämpfung”

Das Bil­dungs­mi­nis­te­ri­um (BMBWF) argu­men­tiert auf APA-Anfra­ge, dass die Tests „einen sta­bi­len Schul­be­trieb ermög­licht” haben, zudem wur­den seit Beginn der Tes­tun­gen 9.000 posi­ti­ve Tests gezählt, wodurch poten­zi­el­le Infek­ti­ons­ket­ten unter­bro­chen wer­den konn­ten. Zudem errei­che man durch die Schul­tes­tun­gen mit einem funk­tio­nie­ren­den Con­ta­ct Tra­cing Bevöl­ke­rungs­grup­pen, die sich sonst nie tes­ten las­sen. „Damit sind die Tes­tun­gen an den Schu­len auch zu einem Instru­ment der Pan­de­mie­be­kämp­fung geworden.”

Die Daten­schutz­be­den­ken von Todor-Kostic teilt man im Minis­te­ri­um nicht. Es wür­den weder an Schu­len medi­zi­ni­sche Daten im Zuge der Tests ver­ar­bei­tet noch per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten wei­ter­ge­ge­ben. Die ein­zel­nen Schul­stand­or­te kön­nen aus orga­ni­sa­to­ri­schen Grün­den eine Über­sichts­lis­te mit Vorname/Nachname/Klasse der Schü­ler füh­ren, die auch die Infor­ma­ti­on ent­hält, wer sein Ein­ver­ständ­nis gege­ben hat. Die­se Lis­te ver­blei­be am Schul­stand­ort und wer­de spä­tes­tens nach Ende des Schul­jah­res 2020/21 oder frü­her gelöscht.

Bezüg­lich ver­fas­sungs­recht­li­cher Beden­ken ver­weist das BMBWF auf die vor­ab erfolg­te recht­li­che Zuläs­sig­keit. Bei den Tests an den Schu­len hand­le es sich um eine Maß­nah­me zur Sicher­stel­lung der Sicher­heit der Schüler/innen (bzw. aller Per­so­nen an der Schu­le) und zur Ermög­li­chung eines ord­nungs­ge­mä­ßen Schul­be­triebs. Die Zuläs­sig­keit, der­ar­ti­ge Maß­nah­men per Ver­ord­nung anzu­ord­nen, lei­te sich aus den vor­han­de­nen gesetz­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen ab (SchUG). „Der Zweck der C‑SchVO 2020/21 ist, für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler Unter­richt in best­mög­li­cher Qua­li­tät unter gleich­zei­ti­gem best­mög­li­chen Schutz der Sicher­heit und Gesund­heit von Schü­le­rin­nen und Schü­lern sowie Lehr­per­so­nen zu gewähr­leis­ten.” Die vor­lie­gen­den Ergeb­nis­se der beglei­ten­den Daten­er­he­bun­gen wür­den auch zei­gen, dass die Tes­tung zweck­mä­ßig sei. „Die Maß­nah­me ist daher not­wen­dig und, wie oben dar­ge­stellt, recht­lich abgesichert.”

 

Links

(1) BZÖ-Aus­sendung: http://​go​.apa​.at/​A​7​x​c​F​2Pd (archi­viert: https://​archi​ve​.is/​p​i​bcY)

(2) Face­book-Pos­ting: http://​go​.apa​.at/​N​D​4​k​J​2Yu (archi­viert: https://​archi​ve​.is/​B​8​Zaq)

(3) Face­book-Pos­ting: http://​go​.apa​.at/​c​z​H​k​Q​7sZ (archi­viert: https://​archi​ve​.is/​h​1​GST)

(4) Bericht im „Stan­dard”: http://​go​.apa​.at/​9​W​6​7​c​K7F (archi­viert: https://​archi​ve​.is/​F​Y​Ln4)

(5) Face­book-Pos­ting der Frei­heit­li­chen Jugend Ober­ös­ter­reich: http://​go​.apa​.at/​D​E​T​B​Q​KBw (archi­viert: https://​archi​ve​.is/​0​8​5XY)

(6) Wis­sen­schaft­li­che Begleit­stu­die: http://​go​.apa​.at/​A​4​L​k​q​fcC (archi­viert: https://​archi​ve​.is/​6​u​vxo)

(7) Kom­men­tar der DGKH und der DGPI zu flä­chen­de­cken­den Schnell­tests an Schu­len: Was ler­nen wir aus den der­zei­ti­gen öster­rei­chi­schen Erfah­run­gen? http://​go​.apa​.at/​U​y​f​x​N​doU (archi­viert: https://​archi​ve​.is/​j​r​ExH)

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