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blog / Freitag 17.09.21

FPÖ-Video zu Covid-Imp­fung ent­hält Desinformation

APA

Das Impf­tem­po wird in Öster­reich lang­sa­mer, die Dis­kus­sio­nen neh­men an Fahrt auf. Wäh­rend immer neue Initia­ti­ven gestar­tet wer­den, um noch mehr Men­schen zum Imp­fen zu bewe­gen, ver­öf­fent­lich­te die FPÖ ein Video, das den Impf­stof­fen die Effek­ti­vi­tät abspricht.

In dem Video (1) mit über 200.000 Views greift FPÖ-Par­tei­chef Her­bert Kickl auf meh­re­re Falsch­in­for­ma­tio­nen als Argu­men­te zurück. Dar­un­ter auch ein Inter­view, wonach der Groß­teil aller Inten­siv­pa­ti­en­ten in Öster­reich geimpft sein soll (2).

Ein­schät­zung: Die Covid-Imp­fun­gen sind effek­tiv, auch die von Kickl ver­wen­de­ten Daten zei­gen das. In Öster­reich lie­gen zu einem sehr gro­ßen Teil Unge­impf­te auf Inten­siv­sta­tio­nen. Wie groß der Anteil Geimpf­ter an Tes­tun­gen ist, kann der­zeit nicht genau gesagt wer­den. Aller­dings machen frei­wil­li­ge Tes­tun­gen in Test­stra­ßen nur einen klei­nen Teil der erfass­ten Fäl­le aus. Kran­ken­häu­ser erfas­sen Covid-Inten­siv­pa­ti­en­ten unter­schied­lich. Tat­säch­lich kön­nen auch zum Bei­spiel Unfall­pa­ti­en­ten in die Covid-Sta­tis­tik ein­flie­ßen, dies ist laut kon­tak­tier­ten Spi­tä­lern aller­dings nur sel­ten der Fall.

Über­prü­fung:

Daten aus Isra­el bele­gen Effek­ti­vi­tät der Impfung

Wie es bereits in den ver­gan­ge­nen Wochen in Sozia­len Medi­en öfter zu sehen war, ver­wen­det auch Kickl Daten aus Isra­el, um eine ver­meint­li­che Inef­fek­ti­vi­tät der Imp­fung auf­zu­zei­gen. Immer­hin han­del­te es sich laut einem „Science”-Artikel (3) bei einer Mehr­heit von 59 Pro­zent der 514 hos­pi­ta­li­sier­ten Per­so­nen (Stand 15. August) um Geimpfte.

Wie bereits in einem ver­gan­ge­nen APA-Fak­ten­check (4) auf­ge­zeigt wur­de, belegt dies kein Schei­tern der Impf­stof­fe, son­dern ist der hohen Impf­quo­te in Isra­el geschul­det. Je mehr Men­schen geimpft sind, des­to grö­ßer wird ihr Anteil an Hos­pi­ta­li­sie­run­gen – vor allem, wenn es sich um die Impf­quo­te in vul­nerablen Grup­pen handelt.

Die Erklä­rung lie­fert Kickl selbst, denn auch er spricht davon, dass sich 87 Pro­zent die­ser Impf­durch­brü­che bei Per­so­nen im Alter von über 60 Jah­ren ereig­net haben. Alte Per­so­nen sind nicht nur anfäl­li­ger für die Covid-Erkran­kung, sie wur­den in Isra­el auch sehr früh geimpft (5) und könn­ten des­halb bereits über einen schwä­che­ren Impf­schutz verfügen.

Bereits am 15. August waren laut dem israe­li­schem Gesund­heits-Dash­board über 90 Pro­zent der Bevöl­ke­rung über 60 Jah­ren dop­pelt geimpft (6). Die Men­ge der Geimpf­ten ist in die­ser für die Krank­heit anfäl­li­gen Grup­pe daher viel grö­ßer als die Grup­pe der Unge­impf­ten, wes­halb die bei­na­he aus­ge­gli­che­ne Lage bei Hos­pi­ta­li­sie­run­gen ein­deu­tig für den Schutz der Imp­fung spricht. Ein wenig mehr als 50 Pro­zent hat­ten damals bereits die drit­te Dosis erhalten.

Die vom FPÖ-Chef erwähn­ten Zah­len sind zudem nicht mehr aktu­ell. Laut den Daten des israe­li­schen Dash­boards stel­len seit Ende August Unge­impf­te den Groß­teil an schwe­ren Ver­läu­fen. Der Anteil der Geimpf­ten sinkt vor allem mit dem Anstieg der Impf-Auffrischungen.

Haupt­säch­lich Unge­impf­te auf genann­ten Intensivstationen

Für eine wei­te­re Behaup­tung bezieht sich Kickl auf die Infor­ma­tio­nen des Gesund­heits­öko­no­men Ger­hard Pött­ler, der in der Ver­gan­gen­heit als Geschäfts­füh­rer eini­ger Gesund­heits­ein­rich­tun­gen gear­bei­tet hat. Die­ser behaup­te­te in einem am 6. Sep­tem­ber publi­zier­ten Inter­view (2) unter Beru­fung auf „ver­trau­li­che Quel­len”, dass mitt­ler­wei­le größ­ten­teils Geimpf­te auf Inten­siv­sta­tio­nen lägen. „Wir wis­sen ganz klar, dass in Graz auf der Inten­siv­sta­ti­on haupt­säch­lich die Geimpf­ten lie­gen. Ich weiß es eben­so vom Lin­zer Kep­ler Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum, vom AKH in Wien, von drei wei­te­ren peri­phe­ren Spi­tä­lern in Wien und dem Uni­kli­ni­kum in Salz­burg”, so Pöttler.

APA-Fak­ten­check konn­te die­se Anga­ben nach Rück­fra­gen beim AKH Wien, dem Uni­kli­ni­kum Salz­burg, dem Kep­ler Uni­kli­ni­kum und der Stei­er­mär­ki­schen Kran­ken­an­stal­ten­ge­sell­schaft nicht bestä­ti­gen. Dort lie­gen größ­ten­teils Unge­impf­te auf den Intensivstationen.

Das Uni­kli­ni­kum Salz­burg erklär­te, dass sich Stand 13. Sep­tem­ber vier Per­so­nen auf der Covid-Inten­siv­sta­ti­on befän­den, dar­un­ter sei nie­mand geimpft. Seit Beginn der vier­ten Wel­le hät­te es im Uni­kli­ni­kum kei­ne Geimpf­te gege­ben, die auf­grund einer Covid-Erkran­kung auf der Inten­siv­sta­ti­on behan­delt wer­den muss­ten. Im Kar­di­nal Schwar­zen­berg Kli­ni­kum gäbe es zwar unter den sechs Inten­siv­pa­ti­en­ten einen Geimpf­ten, die­ser sei jedoch ein älte­rer Mann mit „mas­si­ven Risi­ko­fak­to­ren und Vorerkrankungen”.

Auch das Kep­ler Uni­kli­ni­kum wider­spricht den Behaup­tun­gen. Die Mehr­heit der Inten­siv­pa­ti­en­ten sei unge­impft. Zu die­sem The­ma ver­öf­fent­lich­te Dr. Bernd Lam­precht vom Uni­kli­ni­kum unlängst erst ein Video­state­ment (7). Nie­mand der aktu­ell acht Inten­siv­pa­ti­en­ten habe einen vol­len Impf­schutz. Auch lan­des­weit sei der Anteil der Geimpf­ten unter allen wegen Covid auf einer Inten­siv­sta­ti­on behan­del­ten Men­schen sehr gering. Über­mit­tel­ten Daten der Ober­ös­ter­rei­chi­schen Gesund­heits­hol­ding zufol­ge waren im Sep­tem­ber maxi­mal vier Impf­durch­brü­che auf Inten­siv­sta­tio­nen zu ver­zeich­nen, wäh­rend die Gesamt­be­le­gung zwi­schen 25 und 32 Per­so­nen schwankte.

Die Stei­er­mär­ki­sche Kran­ken­an­stal­ten­ge­sell­schaft infor­mier­te, dass mit Stich­tag 9. Sep­tem­ber 20 Men­schen mit Covid-Erkran­kun­gen auf stei­ri­schen Inten­siv­sta­tio­nen lagen. Davon waren 14 nicht geimpft und eine der sechs geimpf­ten Per­so­nen lag nicht auf­grund der Covid-Erkran­kung auf der Station.

Die Stadt Wien ver­kün­de­te zuletzt auf Twit­ter (8), dass sich am 7. Sep­tem­ber 64 Covid-Pati­en­ten in Inten­siv­pfle­ge befan­den, 95,3 Pro­zent waren nicht voll­stän­dig geimpft. Das AKH Wien bestä­tig­te die­sen Wert auf Anfra­ge. Laut Stan­dard (9) waren in ganz Öster­reich mit 7. Sep­tem­ber 88 Pro­zent der 172 Covid-19-Inten­siv­fäl­le nicht geimpft.

Alle Gesund­heits­ein­rich­tun­gen erklär­ten, kei­ner­lei offi­zi­el­len Kon­takt zu Herrn Pött­ler zu haben. Außer­dem gäbe es auch kei­ne geson­der­te Ver­schwie­gen­heits­pflicht bezüg­lich des Impf­sta­tus der Pati­en­ten auf Inten­siv­sta­tio­nen, auf Per­sön­lich­keits­rech­te und Daten­schutz wer­de aber wie sonst auch Rück­sicht genom­men. Ger­hard Pött­ler reagier­te auf eine APA-Anfra­ge nicht.

„Pan­de­mie der Unge­impf­ten” vor allem durch Hospitalisierungen

Kickl hin­ter­fragt eben­falls die soge­nann­te „Pan­de­mie der Unge­impf­ten”. Dabei han­delt es sich um einen Ter­mi­nus, der beschreibt, dass es der­zeit vor allem Unge­impf­te sind, die den über­wie­gen­den Anteil unter den Hos­pi­ta­li­sier­ten und Infek­tio­nen stel­len. Für Hos­pi­ta­li­sie­run­gen wur­de dies bereits als Fakt aufgezeigt.

Kickl stellt die Mög­lich­keit in den Raum, dass nur noch Unge­impf­te getes­tet und dadurch die Zah­len ver­fälscht wer­den. Tat­säch­lich ist es schwie­rig fest­zu­stel­len, in wel­chem Aus­maß der­zeit Geimpf­te und Unge­impf­te getes­tet wer­den. Die Daten der Impf­päs­se lie­ßen sich näm­lich zum Bei­spiel nicht mit den Daten des Epi­de­mio­lo­gi­schen Mel­de­sys­tems (EMS) ver­knüp­fen, so die Erklä­rung der Stadt Wien auf APA-Anfrage.

Den­noch gibt es Hin­wei­se, dass die Behaup­tung, dass nur noch Unge­impf­te getes­tet wer­den und dadurch der Ein­druck einer „Pan­de­mie der Unge­impf­ten” ent­ste­he, unrich­tig ist. Zum einen gab es im Som­mer Unter­su­chun­gen zum Anteil der Geimpf­ten und Unge­impf­ten bei Tes­tun­gen durch das Aus­tri­an Coro­na Panel Pro­ject (ACPP). Die letz­ten Daten aus Befra­gun­gen stam­men vom Juni 2021 (10) und zei­gen, dass auch die Mehr­heit von 59 Pro­zent der zwei­fach Geimpf­ten min­des­tens ein­mal tes­ten gegan­gen ist. Bei ein­mal Geimpf­ten waren es 80 Pro­zent, bei Unge­impf­ten waren es 75 Prozent.

Aktu­el­le­re Daten gibt es nicht, teil­te Wirt­schafts­so­zio­lo­ge Bern­hard Kit­tel von der Uni Wien auf Anfra­ge mit. Das Pro­jekt sei ein­ge­stellt wor­den, wird aber kom­men­de Woche wie­der auf­ge­grif­fen. Daten sei­en Ende der ers­ten Okto­ber-Woche zu erwarten.

Kit­tel ver­mu­tet, dass der Anteil der Geimpf­ten an den Tes­tun­gen gesun­ken ist. Die 3G-Regel wirkt als „Hand­lungs­an­wei­sung, sich nicht tes­ten zu las­sen”, da man als Geimpf­ter kei­nen Test benö­tigt. Zwar for­der­ten auch eini­ge Arbeit­ge­ber von Geimpf­ten Tests, es lie­ße sich aller­dings nicht abschät­zen, inwie­fern sich dies schluss­end­lich aus­wir­ke. Für Kit­tel ist es auf jeden Fall eine Pan­de­mie der Unge­impf­ten, da die­se eher schwe­re Ver­läu­fe bei einer Krank­heit hät­ten und sich dies auch bei der Bele­gung der Spi­tal­bet­ten erken­nen lässt.

Ein wei­te­res Argu­ment gegen eine mög­li­che Ver­zer­rung der Infek­ti­ons­zah­len durch Tes­tun­gen über­lie­fer­te die Stadt Wien der APA. So sei ledig­lich ein Bruch­teil der iden­ti­fi­zier­ten Fäl­le über Tes­tun­gen in Test­stra­ßen fest­ge­stellt wor­den. Dies lässt sich auch aus den Daten­sät­zen der Coro­na-Kom­mis­si­on (11) able­sen. In der Kalen­der­wo­che 35 von 30. August bis 5. Sep­tem­ber waren bloß zehn Pro­zent der Fäl­le in Wien und sechs Pro­zent der Fäl­le in Öster­reich über Test­stra­ßen und somit über frei­wil­li­ge Tes­tun­gen ent­deckt worden.

Spi­tä­ler erfas­sen Covid-Inten­siv­pa­ti­en­ten unterschiedlich

Die Erfas­sung von Covid-Inten­siv­pa­ti­en­ten scheint nicht ganz ein­heit­lich zu sein, wie eine Nach­fra­ge bei den kon­tak­tier­ten Gesund­heits­ein­rich­tun­gen ergab. Ange­spro­chen auf das Bei­spiel eines Unfall­pa­ti­en­ten mit posi­ti­vem Test, zeich­nen sich bei den Spi­tä­lern unter­schied­li­che Vor­ge­hens­wei­sen ab.

Die vom Kep­ler Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum über­mit­tel­ten Zah­len bezö­gen sich nur auf Pati­en­ten „mit der Haupt­dia­gno­se Covid-19 und den typi­schen Sym­pto­men”. Ande­re Inten­siv-Pati­en­ten, die etwa nach einem Unfall einen posi­ti­ven Zufalls­be­fund auf­wei­sen, wür­den nicht mitgezählt.

Ähn­lich ver­hält es sich beim Uni­kli­ni­kum Salz­burg. Auf den Covid-Sta­tio­nen lägen regel­haft nur Per­so­nen mit der Haupt­dia­gno­se Covid. Posi­tiv getes­te­te Per­so­nen aus ande­ren Sta­tio­nen blie­ben dort und wür­den iso­liert. Es habe einen Fall gege­ben, in dem ein Geimpf­ter nach einem Auto­un­fall posi­tiv getes­tet wur­de und auf der Covid-Inten­siv­sta­ti­on behan­delt wur­de. Die Infek­ti­on wur­de aller­dings nur als Neben­dia­gno­se ein­ge­tra­gen und der Pati­ent nicht als Covid-Pati­ent geführt.

Die Stei­er­mär­ki­sche Kran­ken­an­stal­ten­ge­sell­schaft berich­tet hin­ge­gen von einem Fall, in dem ein Geimpf­ter mit einer Covid-Erkran­kung auf der Inten­siv­sta­ti­on lie­ge, wobei Covid-19 nicht der Grund dafür sei. Die Per­son wür­de in die gemel­de­ten Covid-Inten­siv­pa­ti­en­ten mit­ein­flie­ßen. Die „Aus­zeich­nung” als Covid-Pati­ent sei nötig, damit Mit­ar­bei­ter über die Infek­ti­on bescheid wissen.

Beim AKH Wien flie­ßen alle posi­tiv auf Covid getes­te­ten Pati­en­ten auf Inten­siv­sta­tio­nen in die Sta­tis­tik ein. Die Zahl infi­zier­ter Per­so­nen, die nicht wegen Covid auf Inten­siv­sta­tio­nen behan­delt wer­den müs­sen, sei aber sehr gering.

 

Quel­len

(1) Face­book-Bei­trag von FPÖ-Chef Her­bert Kickl: http://​go​.apa​.at/​C​o​z​Y​x​3nb

You­tube FPÖTV: http://​go​.apa​.at/​Z​q​X​j​H​TJT

(Face­book-Bei­trag archi­viert: https://​archi​ve​.is/​S​d​b​8Im Video archi­viert: https://​per​ma​.cc/​Q​Q​X​8​-​8​9U8)

(2) Inter­view mit Ger­hard Pött­ler im Wochen­blick: http://​go​.apa​.at/​t​U​u​H​y​gZN

(archi­viert: https://​archi​ve​.md/​F​p​ryt)

(3) „Science”-Artikel: http://​go​.apa​.at/​Q​B​W​a​4​eH9

(archi­viert: https://​archi​ve​.md/​W​8​ECA)

(4) APA-Fak­ten­check: http://​go​.apa​.at/​M​9​p​e​C​Zcu

(5) Wie­ner Zei­tung zu Impf­kam­pa­gne in Isra­el: http://​go​.apa​.at/​t​C​7​n​M​Pxo (archi­viert: https://​archi​ve​.is/​p​W​opq)

(6) Isra­el Dash­board 15. August: http://​go​.apa​.at/​i​2​v​y​I​nJp

(7) Video­state­ment von Dr. Bernd Lam­precht: http://​go​.apa​.at/​C​F​Z​k​9​UKI (archi­viert: https://​per​ma​.cc/​K​K​H​6​-​A​MUD)

(8) Tweet Stadt Wien-Spre­cher: http://​go​.apa​.at/​4​d​e​T​T​eG3

(archi­viert: https://​archi​ve​.is/​H​X​V5H)

(9) Der Stan­dard: http://​go​.apa​.at/​6​R​J​C​P​g2L

(archi­viert: https://​archi​ve​.is/​K​5​U7M)

(10) Tweet zu Anteil Geimpf­ter an Tes­tun­gen: http://​go​.apa​.at/​K​a​H​T​n​DpX

(archi­viert: https://​archi​ve​.md/​Z​V​kL5)

(11) Indi­ka­to­ren der Risi­ko­ein­schät­zung von der Coro­na-Kom­mis­si­on: http://​go​.apa​.at/​W​o​0​C​V​dhN

(archi­viert: https://​archi​ve​.is/​r​z​wAm)

Washing­ton Post zu Simp­son Para­do­xon bei israe­li­schen Hos­pi­ta­li­sie­rungs-Zah­len: http://​go​.apa​.at/​Y​m​g​r​U​pE4

(archi­viert: https://​archi​ve​.is/​P​J​Zxc)

Dash­board mit aktu­el­len Zah­len aus Isra­el: http://​go​.apa​.at/​z​T​F​T​9​iO3

 

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Flo­ri­an Schmidt / Chris­ti­an Kneil