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blog / Dienstag 21.12.21

War­um hybri­de Events die Zukunft sind

Wenn uns die letz­ten Jah­re etwas gelehrt haben, dann, dass wir tra­di­tio­nel­le Ver­an­stal­tungs­kon­zep­te über­den­ken müs­sen. Vir­tu­el­le Events wer­den zwar mitt­ler­wei­le von der Mehr­heit akzep­tiert, doch eine soge­nann­te „Zoom Fati­gue“ führt dazu, dass sich Mar­ke­ter etwas Neu­es ein­fal­len las­sen müs­sen. Die Lösung: hybri­de Ver­an­stal­tun­gen – the best of both worlds.

Was sind hybri­de Events?

Ver­ein­facht gesagt sind mit die­sem Begriff Prä­senz-Ver­an­stal­tun­gen gemeint, die auch digi­tal kon­su­miert wer­den kön­nen. Was wie eine ein­fa­che Live­stream-Lösung klingt, benö­tigt aber eini­ges an Vor­be­rei­tung und tech­ni­schem Know-how. Doch rich­tig gemacht, sind hybri­de Events eine groß­ar­ti­ge Lösung, die vie­le Vor­tei­le mit sich brin­gen. Damit Sie wis­sen, ob Hybrid-Ver­an­stal­tun­gen für Sie und Ihr Unter­neh­men geeig­net sind, haben wir hier die wich­tigs­ten Infos zusammengefasst.

Wel­che Ver­an­stal­tun­gen eig­nen sich als Hybrid-Events?

Gene­rell soll­ten Hybrid-Ver­an­stal­tun­gen ange­dacht wer­den, wenn Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter sowie Gäs­te und Mode­ra­to­rin­nen und Mode­ra­to­ren nicht an einem gemein­sa­men Ort zusam­men­kom­men kön­nen. Doch nicht alle Event­kon­zep­te eig­nen sich gleich gut für Hybrid-Events. Ein gutes Bei­spiel, das gera­de in den letz­ten Jah­ren durch die Coro­na-Pan­de­mie an Popu­la­ri­tät gewon­nen hat, sind Pres­se­kon­fe­ren­zen. Vor Ort befin­den sich die Spea­ker – in dem Fall Poli­ti­ke­rin­nen und Poli­ti­ker – sowie Jour­na­lis­tin­nen und Jour­na­lis­ten und PR-Fach­leu­te. Um gleich das gan­ze Land zu errei­chen, wird die Pres­se­kon­fe­renz aber auch im Fern­se­hen aus­ge­strahlt und im Live­stream online zur Ver­fü­gung gestellt. Mit die­sem Kon­zept ermög­li­chen sie es, Mil­lio­nen von Men­schen gleich­zei­tig zu errei­chen und das in Echt­zeit. Men­schen müs­sen so nicht mehr auf die Bericht­erstat­tung war­ten, son­dern kön­nen live dabei sein.

Aber nicht nur Pres­se­kon­fe­ren­zen eig­nen sich gut für hybri­de Ver­an­stal­tun­gen: Auch Podi­ums­dis­kus­sio­nen und Kon­gres­se, bei denen Spea­ker wie auch Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer nicht am sel­ben Ort sein müs­sen, kön­nen gut hybrid umge­setzt wer­den. Auch inter­ne Tea­me­vents, wie Fir­men-Ankün­di­gun­gen und ‑Updates kön­nen als „Misch­for­mat“ gut ankom­men – beson­ders, wenn eini­ge der Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter von zu Hau­se aus arbei­ten und ande­re im Büro sind.

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Vor­tei­le von Hybrid-Veranstaltungen

Die­se Kom­bi­na­ti­on aus einer klas­si­schen und digi­ta­len Ver­an­stal­tung bringt vie­le Vor­tei­le mit sich, wes­halb sich immer mehr Unter­neh­men gera­de im B2B-Bereich dafür inter­es­sie­ren. Kun­din­nen und Kun­den, Geschäfts­part­ner, Ver­tre­ter von Medi­en und vie­le mehr kön­nen von den posi­ti­ven Aspek­ten hybri­der Events pro­fi­tie­ren. Wel­che das genau sind, haben wir hier für Sie zusammengefasst:

Erhöh­te Reichweite
Mit einem Live­stream ermög­li­chen Sie einer grö­ße­ren Anzahl an Inter­es­sier­ten, bei Ihrem Event dabei zu sein. Wo man nor­ma­ler­wei­se durch Platz­man­gel ein­ge­schränkt ist, gibt es bei Online-Ver­an­stal­tun­gen so gut wie kei­ne Teil­neh­mer­li­mits. Die­se erhöh­te Reich­wei­te und Fle­xi­bi­li­tät sind dann beson­ders hilf­reich, wenn Sie bei­spiels­wei­se einen Event in Wien pla­nen, die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer aus ande­ren Bun­des­län­dern bzw. dem Aus­land nicht per­sön­lich anrei­sen können.

Mar­ke­ting­mög­lich­kei­ten
Ein Event beginnt und endet nicht am Ver­an­stal­tungs­tag! Bereits im Vor­feld kön­nen Sie durch Mar­ke­ting­ak­ti­vi­tä­ten Reich­wei­te gene­rie­ren sowie das Enga­ge­ment und Ihre Teil­neh­mer­zah­len erhö­hen. Ob Social-Media-Postings mit Zita­ten von Vor­tra­gen­den, News­let­ter mit Anmel­de­mög­lich­keit oder Blog­bei­trä­ge rund ums The­ma – die Mög­lich­kei­ten sind nahe­zu unend­lich. Mit einer Ter­min­an­kün­di­gung, sowohl in der Ter­min­da­ten­bank als auch als Avi­so via OTS, errei­chen Sie beson­ders vie­le Jour­na­lis­tin­nen und Jour­na­lis­ten sowie Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ab­tei­lun­gen. Nach dem Event kön­nen Sie dank Event-Strea­ming die Auf­zeich­nung des Vor­trags wie­der­ver­wer­ten und dadurch nach­hal­tig und lang­fris­tig Traf­fic erzie­len.

Neue Spea­ker
Was Ihnen hybri­de Events auch ermög­li­chen, ist eine grö­ße­re Aus­wahl an Podi­ums­teil­neh­me­rin­nen und Podi­ums­teil­neh­mern bzw. Spea­kern. Da sich die­se nicht in Ihrer Event­lo­ca­ti­on auf­hal­ten müs­sen, kön­nen Sie inter­na­tio­na­le Gäs­te ein­la­den und die­se ganz ein­fach online dazu­schal­ten. Der Mix aus Vor­tra­gen­den vor Ort und online gibt Ihrem Event ein beson­ders hybri­des Flair. Das APA-Pres­se­zen­trum eig­net sich bei­spiels­wei­se ide­al für solch hybri­de Events, egal ob Pres­se­kon­fe­renz, Work­shop oder Podi­ums­dis­kus­si­on und bie­tet Ihnen auch einen tech­ni­schen Rundum-Service.

Ver­knap­pung: Begehr­te Vor-Ort-Tickets
Wenn Ihre Event­lo­ca­ti­on nur eine limi­tier­te Anzahl von Per­so­nen fasst, kommt Ihnen das Prin­zip der Ver­knap­pung zugu­te. Wie wir alle wis­sen, sind limi­tier­te Pro­duk­te immer am begehr­tes­ten – so kön­nen Sie die­se Plät­ze ver­lo­sen bzw. die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer mit dem „first come, first serve“-Prinzip zur schnel­le­ren Anmel­dung bewe­gen. Hier bie­ten sich Social-Media-Platt­for­men wie Face­book, Insta­gram und Lin­kedIn gut an, um auf Ver­lo­sun­gen und Aktio­nen auf­merk­sam zu machen, und damit nicht nur Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer für den Event, son­dern auch Fol­lower für die Unter­neh­mens­sei­te zu gewinnen.

Tech­ni­sche Vorreiter
Für das Durch­füh­ren einer Hybrid-Ver­an­stal­tung ver­langt es viel tech­ni­sches Know-how bzw. eine pro­fes­sio­nel­le Part­ner­fir­ma, die das über­nimmt. Gera­de im B2B-Bereich ist der Gedan­ke „Digi­tal First“ bereits weit ver­brei­tet und vie­le Fir­men müs­sen sich für ein neu­es, digi­ta­les Zeit­al­ter rüs­ten. Des­halb sind hybri­de Ver­an­stal­tun­gen, die ein­wand­frei funk­tio­nie­ren, ein gutes Aus­hän­ge­schild, um zu zei­gen, wie digi­tal und inno­va­tiv ein Unter­neh­men ist. Wenn Umfra­ge-Tools, Abstim­mun­gen, Vide­os im Live­stream und wei­te­re beson­de­re Ele­men­te genutzt wer­den, zeugt es von inno­va­ti­vem Fach­wis­sen der Fir­ma. Und das ist gera­de für eine jün­ge­re Ziel­grup­pen ein wesent­li­cher Punkt, sich für ein Unter­neh­men zu inter­es­sie­ren, sich dafür zu bewer­ben bezie­hungs­wei­se deren Pro­duk­te zu nutzen.

Nach­hal­tig­keit und redu­zier­te Umweltbelastung
Ein The­ma, das rele­van­ter ist denn je, ist Nach­hal­tig­keit und Umwelt­be­wusst­sein. Die­ses The­ma rückt auch bei Unter­neh­men immer mehr in den Fokus. Aus die­sem Grund sind Hybrid-Ver­an­stal­tun­gen, für die Spea­ker nicht anrei­sen müs­sen, son­dern online teil­neh­men kön­nen, viel umwelt­freund­li­cher und wir­ken sich posi­tiv auf die CO2-Bilanz des Unter­neh­mens aus. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, son­dern auch fürs Com­pa­ny-Image, auf das beson­ders jün­ge­re Ziel­grup­pen Wert legen.

Aus­wer­tung von Daten
Beson­ders für die Aus­wer­tung von Events wer­den Ihnen die Daten, die Sie von hybri­den Ver­an­stal­tun­gen ver­wen­den kön­nen, zugu­te­kom­men. Wie vie­le Men­schen waren live vor Ort dabei – wie vie­le online? Und wann sind Leu­te vom Live­stream abge­sprun­gen? Die Drop-Out-Rate kann Ihnen indi­zie­ren, wel­che Bei­trä­ge und Sequen­zen Ihrer Ver­an­stal­tun­gen nicht ganz so beliebt waren bzw. was gut funk­tio­niert hat. Die­se Sta­tis­ti­ken sind beson­ders für zukünf­ti­ge Events wich­tig und ver­hel­fen Ihnen zu wich­ti­gen Lear­nings, die Sie beim nächs­ten Mal umset­zen können.

 

Zusam­men­ge­fasst soll­ten hybri­de Events so rasch wie mög­lich ins Ver­an­stal­tungs­kon­zept auf­ge­nom­men wer­den, da Unter­neh­men viel­sei­ti­gen Nut­zen dar­aus zie­hen kön­nen. Ob die erhöh­te Reich­wei­te, die zahl­rei­chen Mar­ke­ting­mög­lich­kei­ten, die Image-Aspek­te wie Inno­va­ti­on und Nach­hal­tig­keit oder die genaue Daten­ana­ly­se, die Ihnen bei der Aus­wer­tung hel­fen kann: Hybrid-Events wer­den aus meh­re­ren Grün­den immer belieb­ter, beson­ders bei B2B-Unternehmen.

 

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