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blog / Mittwoch 20.05.26

APA-Comm-Talk: Wenn Maschinen mitmischen – Wirksame PR im Zeitalter von KI

Wie gelingt PR, wenn die Grenzen zwischen Mensch und KI in der digitalen Kommunikation verschwimmen? Beim APA-Comm-Talk 2026 diskutierten Expert:innen, wie Inhalte gestaltet werden müssen, um sowohl Menschen als auch Algorithmen zu erreichen – und welche Chancen und Herausforderungen das birgt.
APA/APA-Fotoservice/Krisztian Juhasz

Die Spielregeln der PR haben sich mit dem Aufschwung der KI-Systeme zunehmend verändert. Algorithmen übernehmen die Entscheidungen darüber, welche Botschaften Reichweite erzielen, verstärkt werden, oder im digitalen Nichts verschwinden. Kommunikationsprofis stehen vor der Aufgabe, ihre Inhalte nicht mehr nur für Menschen, sondern auch für Maschinen zu gestalten.

Der APA-Comm-Talk 2026 „Wenn Maschinen mitmischen: Wirksame PR im Zeitalter von KI“ ging am 19.05.2026 im APA-Pressezentrum in Wien sowie digital über die Bühne. Im Fokus stand die Frage, wie professionelle Kommunikation im Spannungsfeld zwischen algorithmischer Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit gestaltet werden kann und wie Markenidentitäten auch im Zeitalter von KI-basierten Such- und Chat-Systemen erlebbar bleiben.

KI-Systeme entwickeln sich zu zentralen Anlaufstellen der digitalen Informationsnutzung. Für Kommunikationsverantwortliche bedeutet das eine neue Pflicht: Inhalte müssen maschinenlesbar und auffindbar für Algorithmen sein. GEO-Kompetenz ist dabei unerlässlich, denn wer in KI-Suchen nicht vorkommt, bleibt für viele Zielgruppen unsichtbar. Gleichzeitig gilt es, die Glaubwürdigkeit und Einzigartigkeit der eigenen Marke auch im Chatfenster und in der KI-gestützten Suche zu bewahren.

Wie Unternehmen die Herausforderungen meistern können, zeigte Thomas Schwabl (Marketagent.com) bei der Präsentation der aktuellen PR-Trendradar-Umfrage „KI und Content – Zwischen ChatGPT und Sichtbarkeit“, die im Auftrag von APA-Comm durchgeführt wurde. Die Ergebnisse des Trendradars fokussieren sich auf die Integration von Künstlicher Intelligenz in der Kommunikationsarbeit in österreichischen Unternehmen. Erforscht wurde auch, inwieweit Large Language Modelle (LLMs) und Generative Engine Optimization (GEO) in der Contenterstellung und -distribution bereits zum Einsatz kommen und wie KI die Qualität der Ergebnisse beeinflusst.

Im Anschluss bot die Podiumsdiskussion mit Expert:innen aus der Praxis spannende Einblicke in Strategien, Erfahrungen und Best Practices im Umgang mit KI-Bots und -Chats.

Am Podium:

  • Moritz Arnold (Grayling)
  • Carina Engel (APA-Comm)
  • Tanja Gruber (Österreich Werbung)
  • Natalia Michalak (REWE International)

Moderation: Alexander Raffeiner (Raffeiner Reputation)

Die OTS-Aussendung in voller Länge zum Nachlesen.

Hier geht es zur Videoaufzeichnung und Fotogalerie.

 

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Video-Aufzeichnung

Key Facts aus dem Trendradar

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Wissensstand steigt

Kommunikationsprofis schätzen ihren Wissensstand zu KI höher ein als noch in den Jahren 2023 und 2025. Damit steigt das wahrgenommene Wissen über KI stetig.

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Positive Bewertung

Über 80 Prozent der Befragten sehen KI in ihrer Arbeit überwiegend oder eher als Chance.

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Bedeutung von GEO

Die Mehrheit kennt den Begriff, jedoch wird die eigene GEO-Kompetenz häufig als mittel oder gering eingestuft. Nur rund 12 Prozent optimieren alle ihre Inhalte hinsichtlich GEO.

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Monitoring KI-Visibility

Ein Drittel überprüft die KI-Ergebnisse gelegentlich bzw. anlassbezogen, während ein Drittel dies noch nicht tut.

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Professionelle Kommunikation richtet sich nicht mehr nur an Menschen – Inhalte müssen auch zunehmend die Sprache der Maschinen sprechen. Welche Rolle spielt GEO derzeit in österreichischen Betrieben? Wird die KI-Visibility aktiv geprüft und optimiert?

Antworten liefert die aktuelle PR-Trendradar-Umfrage, die APA-Comm gemeinsam mit Marketagent.com durchgeführt hat.

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Ein Foto der vier Speaker:innen des APA-Comm-Talks
Fotogalerie

Die Foto-Highlights vom APA-Comm-Talk „Wenn Maschinen mitmischen: Wirksame PR im Zeitalter von KI“ finden Sie hier.

Zu den Fotos
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