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blog / Freitag 15.10.21

Die 5 Top-Erkenntnisse über Container-Technologie mit Stephan Kraft (Red Hat)

Ein längst nicht mehr nur mit Transportschiffen assoziierter Begriff ist Container-Technologie. Um genau dieses Thema geht es in der neuen Folge von Clemens Prerovskys Tech-Podcast „Always On“, dieses Mal mit Stephan Kraft, OpenShift & Middleware Solution Sales Expert bei Red Hat. Die wichtigsten Takeaways der Folge haben wir hier für Sie zusammengefasst:

1. In Hülle und Fülle

Für die Zuhörerinnen und Zuhörer, die noch nie etwas von Container-Technologie gehört haben, gibt Stephan Kraft ein greifbares Beispiel: Container kann man sich, ähnlich wie in der Logistik, wie eine Hülle vorstellen – im Fall von IT-Software ist das eine Hülle für Prozesse und Applikationen. Diese können ganz einfach von einer Umgebung in eine andere transferiert werden und dort gemeinsam auf Ressourcen zugreifen.

 

2. Ressourcen reduzieren

Apropos Ressourcen: Im Gespräch verrät Stephan Kraft, dass Container versuchen, drei Dinge zu vereinen. Sie ermöglichen es, Ressourcen effizienter zu nutzen, Prozesse zu isolieren und Quotas einzusetzen. Hier nannte er das Beispiel Black Friday, wo viele Unternehmen höheren Traffic auf ihren Websites verzeichnen, es aber ineffizient wäre, für solch kurze Perioden die eigenen IT-Ressourcen aufstocken zu müssen. Container-Technologie bietet deshalb eine gute Möglichkeit für Kosteneinsparungen.

 

3. Safety First

Ein weiterer wesentlicher Vorteil von Containern gibt es in puncto Sicherheit. Obwohl Cloud Software gerne mit Startups assoziiert wird und oft als „jung und verrückt“ angesehen wird, wie Stephan Kraft es ausdrückt, wird der Angriffsvektor reduziert, weil in einem Container nicht die vollständige Umgebung wie beispielsweise das Betriebssystem mit eingepackt wird, sondern tatsächlich nur die Komponente, die benötigt wird, wie z.B. der Webserver oder die Datenbank. Dies macht Container-Technologie so sicher – besonders im Vergleich zur Vorgänger-Technologien wie virtuelle Maschinen. Dank Echtzeit-Sicherheitsprüfungen und weiteren Schutzfunktionen wird Data Security gewährleistet.

 

4. Container + DevOps

Viele stellen sich jetzt die Frage: Wie hängen Container mit DevOps zusammen? Hier findet Stephan Kraft, dass sich einiges getan hat. Er sieht Container als wichtigen Bestandteil vom Gesamtpuzzle: Mit Containern wird eine Software „verpackt“, doch DevOps sorgen für das Vereinfachen von organisatorischen Prozessen.

 

5. Wie lange dauert die Umstellung?

Wenn sich Unternehmen für eine Container-Plattform entscheiden, können diese auch binnen Monaten – in einigen Fällen sogar Wochen – erste Resultate sehen. Erste Test-Projekte können auch zeigen, ob Container-Technologie in der Infrastruktur beziehungsweise in den IT-Teams eines Unternehmens überhaupt effektiv umgesetzt werden kann. Hier betont er die Wichtigkeit, externe Partner mit Erfahrung und Know-how miteinzubeziehen. Als offizieller Advanced Business Partner von Red Hat erarbeitet APA-Tech für Sie eine Container-Plattform-Lösung als Service in zwei Rechenzentren inklusive der notwendigen IT-Infrastruktur.

Wer noch mehr über Container-Technologie erfahren und weitere Tipps und Quick Wins von Stephan Kraft lernen möchte, kann sich hier die gesamte Folge von Always On anhören!

Always On mit Clemens Prerovsky
Always On mit Clemens Prerovsky

Im Podcast von APA-IT-Geschäftsführer Clemens Prerovsky werden Trends und Innovationen aus der Welt der IT beleuchtet und mit Expertinnen und Experten aus der Branche unverblümt diskutiert.

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Auf dem Foto sieht man Container. Das sind große Metallbehälter. Darin werden Waren international transportiert.