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blog / Montag 06.12.21

5 Tipps, wie aus Ihrem Team eine Fami­lie wird mit Xenia Daum

Kann zwi­schen Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen so ein star­kes und enges Per­so­nal­ge­fü­ge ent­ste­hen, dass sie sich anstatt als Team eher als Fami­lie sehen? Und wenn ja, ist das gut so? Die­se und wei­te­re Fra­gen stel­len sich APA-Tech-Chef Cle­mens Prer­ovs­ky und Xenia Daum, CEO der COPE Con­tent Per­for­mance Group, in der neu­en Fol­ge von Always On.

Im Gespräch erzählt Xenia von der Fusio­nie­rung der COPE, die 2013 dazu führ­te, dass Men­schen, die zuvor als Kon­kur­ren­tin­nen und Kon­kur­ren­ten arbei­te­ten, nun plötz­lich als Team funk­tio­nie­ren muss­ten. Wie das geklappt hat und was die wich­tigs­ten Lear­nings dar­aus waren, lesen Sie hier:

1. The Power of Teambuilding

Mit einem Kick-off-Work­shop star­te­te die COPE damals in die Fusio­nie­rung der Teams und merk­te, dass es beson­ders am ers­ten Tag eine Auf­tei­lung in alt­ein­ge­ses­se­ne Lager gab. Doch je mehr gemein­sam gear­bei­tet wur­de, des­to schnel­ler wuch­sen die Teams zusam­men und ver­lie­ßen die Grup­pen­tei­lung. Beson­ders betont Xenia hier den posi­ti­ven Ein­fluss von indi­vi­du­el­len Schlüs­sel­per­so­nen, die mit Leib und See­le dabei waren, und dafür gesorgt haben, dass das Team­buil­ding so gut funk­tio­niert hat.

2. Fla­che Hierarchie

Ein wei­te­rer wich­ti­ger Punkt für ein fami­liä­res Gefühl im Team ist für Xenia eine fla­che hier­ar­chi­sche Struk­tur im Unter­neh­men als Basis zu haben. Dabei ist ihr hohe Trans­pa­renz wich­tig – Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter wer­den im Detail über Updates infor­miert und deren Mei­nun­gen berück­sich­tigt. Mana­ge­rin­nen und Mana­ger sit­zen in den glei­chen Räu­men wie deren Per­so­nal, packen selbst an und set­zen Pro­zes­se auch per­sön­lich um, anstatt nur zu delegieren.

3. Gemein­schafts­räu­me

Wie wich­tig die Fir­men­kü­che fürs Socia­li­zing ist, ist wohl vie­len bekannt. Denn gera­de bei einem Kaf­fee oder beim War­ten auf die Mikro­wel­le lässt sich‘s auch mal unbe­schwer­ter plau­dern und ken­nen­ler­nen. Des­halb haben Xenia und ihr Team im frü­he­ren Groß­raum­bü­ro auch ger­ne Tische zusam­men­ge­scho­ben, um gemein­sam zu essen. Dies wur­de auch im neu­en Büro­de­sign umge­setzt, wor­aus die soge­nann­te „Piaz­za del­la Famiglia“ entstand.

4. Fami­li­en­zu­ge­hö­rig­keit baut auf Frei­wil­lig­keit auf

So ger­ne Team-Akti­vi­tä­ten wie After­work-Drinks von man­chen Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern ange­nom­men wer­den, umso ver­pflich­te­ter füh­len sich beson­ders intro­ver­tier­te Per­so­nen. Des­halb betont Xenia hier die Wich­tig­keit der Frei­wil­lig­keit. Um ins Pri­vat­le­ben nicht all­zu sehr ein­zu­grei­fen wer­den Ver­an­stal­tun­gen der COPE auch nie am Wochen­en­de eingeplant.

5. Fami­li­en­ge­dan­ke nicht für jedes Team geeignet

Natür­lich hängt so ein Fami­li­en­ge­dan­ke sehr vom Unter­neh­men ab: In man­chen kon­ser­va­ti­ve­ren Bran­chen, wie bei­spiels­wei­se in einer Bank ist es schwie­ri­ger eine unkon­ven­tio­nel­le Unter­neh­mens­kul­tur umzu­set­zen als in einer Online-Agen­tur. Hier spielt Authen­ti­zi­tät eine wich­ti­ge Rolle.

Wenn Sie wei­te­re Tipps von Xenia Daum und das gesam­te Gespräch mit Cle­mens Prer­ovs­ky hören möch­ten, gibt’s hier die neue Fol­ge von Always On für Sie.

Always On mit Clemens Prerovsky
Always On mit Clemens Prerovsky

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