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news/APA/Dienstag, 15.09.20, 10:39:53

Um 5.000 weni­ger Arbeits­lo­se als ver­gan­ge­ne Woche

Die Arbeits­lo­sig­keit hat sich im Ver­gleich zur Vor­wo­che wie­der leicht ver­rin­gert. Mit ins­ge­samt 403.961 regis­trier­ten Arbeits­lo­sen und AMS-Schu­lungs­teil­neh­mern sei die Zahl im Wochen­ver­gleich um rund 5.000 Per­so­nen gesun­ken, sag­te Arbeits­mi­nis­te­rin Chris­ti­ne Asch­ba­cher (ÖVP) am Diens­tag bei einem Tref­fen mit den Sozi­al­part­nern in Wien. Das sind noch rund 70.000 mehr Arbeits­lo­se als vor einem Jahr.
APA/ROLAND SCHLA­GER

Seit dem coro­nabe­ding­ten Arbeits­lo­sen­re­kord Mit­te April mit 588.000 Per­so­nen ohne Job gehen die Arbeits­lo­sen­zah­len kon­ti­nu­ier­lich zurück. Zum Höhe­punkt der Kri­se waren zusätz­lich mehr als 1,3 Mil­lio­nen Beschäf­tig­te in Kurz­ar­beit, nun sind es noch knapp 389.000 Per­so­nen. Aktu­ell sind 11.000 Per­so­nen weni­ger in Kurz­ar­beit als ver­gan­ge­ne Woche. Die Coro­na-Kurz­ar­beit kos­te­te den Staat bis­her 4,7 Mrd. Euro.

Die Arbeits­mi­nis­te­rin rech­net für den Herbst und Win­ter aus sai­so­na­len Grün­den wie­der mit einem Anstieg der Arbeits­lo­sen­zah­len. „Unser arbeits­markt­po­li­ti­scher Instru­men­ten­kof­fer ist vor­be­rei­tet”, sag­te Asch­ba­cher. Man wer­de ver­su­chen, die Zunah­me der Arbeits­lo­sen­zah­len zu dämp­fen.