news/APA/Dienstag, 30.06.20, 02:00:04

TopEasy – Nach­rich­ten­über­blick in ein­fa­cher Spra­che 30.06.2020

Lau­rence Mou­ton / Pho­to­Al­to / pic​tu​re​desk​.com
Auf dem Bild sieht man Katharina Rogenhofer. Sie ist fŸr das Klima-Volksbegehren verantwortlich.
380.590 Menschen unterstützen das Klima-Volksbegehren

Am Montagabend hat die Eintragungs-Woche für das Klima-Volksbegehren geendet. 380.590 Menschen haben es unterstützt. Das bedeutet, dass das Volksbegehren im Parlament besprochen werden muss. Das ist der Fall, wenn es mindestens 100.000 Unterschriften gibt.

Das Klima-Volksbegehren fordert zum Beispiel, dass es bis zum Jahr 2030 nur mehr halb so viele schädliche Abgase gibt. Ein Klima-Check soll bestehende und neue Klima-Gesetze prüfen.

Gleichzeitig mit dem Klima-Volksbegehren haben auch Volksbegehren zu den Themen Rauchen, Asyl und Atomkraft stattgefunden. Auch sie erhielten so viel Unterstützung, dass sie im Parlament behandelt werden müssen.

Erklärung: Volksbegehren

Mit einem Volksbegehren können die Bürger eines Landes über Themen mitbestimmen. Wenn ein Volksbegehren sehr viele Unterschriften bekommt, müssen die Politiker im Parlament darüber beraten.

Heuer gratis Grippe-Impfung für Kinder und Jugendliche

Die Grippe-Impfung im heurigen Herbst wird für Kinder und Jugendliche gratis sein. Das hat Gesundheits-Minister Rudolf Anschober am Dienstag angekündigt. Die 200.000 zusätzlichen Impfungen werden den Staat 3,2 Millionen Euro kosten. Die Grippe-Impfung für Kinder wird nicht mit einer Spritze verabreicht, sondern als Spray.

Anschober möchte so erreichen, dass mehr Kinder und Jugendliche gegen Grippe geimpft werden. Auch Erwachsene lassen sich nicht oft genug gegen Grippe impfen. Laut dem Gesundheits-Minister liegt das daran, dass zu wenig Impfstoffe verfügbar sind. In Zukunft sollen mehr Impfstoffe bestellt werden, damit mehr Menschen in Österreich sich gegen Grippe impfen lassen können.

Auf dem Bild sieht man Gesundheits-Minister Rudolf Anschober.
Auf dem Bild sieht man 2 Kinder von oben. Sie benutzen einen tragbaren Computer.
Österreichs Schüler sollen eigene tragbare Computer bekommen

Ab dem Schuljahr 2021/2022 sollen alle Schüler in Österreich einen Computer bekommen. Das plant die Regierung. Vielen Schülern fehlen nämlich die nötigen technischen Geräte, um von zu Hause unterrichtet zu werden. Das hat man während der Corona-Krise feststellen können.

Die Diakonie findet die Idee gut, alle Schüler mit den notwendigen technischen Geräten auszustatten. Sie erinnert gleichzeitig daran, dass viele Schüler weitere Funktionen und unterstützende Technologien benötigen. Zum Beispiel Schüler, die sich sprachlich nicht so gut mitteilen können. In Österreich sind das rund 63.000 Schüler.

Für sie gibt es zum Beispiel eine Mund-Maus oder eine Augen-Steuerung für den Computer. Die Diakonie fordert von der Regierung, dass auch diese Schüler die notwendigen Hilfsmittel bekommen.

Eklärung: Diakonie

Die Diakonie ist eine Hilfsorganisation der Kirche. Sie setzt sich in sehr vielen Bereichen ein, in denen die Menschen Unterstützung brauchen. Zum Beispiel in der Kindererziehung, in der Altenpflege oder auch in Krankenhäusern und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung.

4.500 Tonnen Abfall werden jedes Jahr achtlos weggeworfen

In Österreich wird jedes Jahr tonnenweise Abfall in der Öffentlichkeit weggeworfen. Das heißt, dieser Abfall landet auf der Straße oder auf dem Gehsteig oder im Grünen. Man sagt dazu auch "Littering". Das ist Englisch und bedeutet Verschmutzung.

Littering passiert vor allem auf öffentlichen Plätzen, in der Nähe von Restaurants und Tankstellen und in Parks. In Österreich werden jedes Jahr fast 3 Milliarden Zigarettenstummel einfach weggeworfen. Es gibt aber auch viele Menschen, die freiwillig helfen, den Abfall von anderen einzusammeln.

Auf dem Bild sieht man einen Mann, der weggeworfenen Abfall vom Boden aufhebt.