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news/APA/Donnerstag, 24.11.22, 16:04:25

TopEasy – Nach­rich­ten­über­blick in ein­fa­cher Spra­che 24.11.2022

Hier finden Sie einen Nachrichtenüberblick in einfacher Sprache (Sprachniveau B1).
Laurence Mouton / PhotoAlto / picturedesk.com
Auf dem Bild sieht man einen ukrainischen Feuerwehrmann in einem zerstörten Wohnhaus.
Infrastruktur in Kiew teilweise wieder hergestellt

Am Mittwoch sind Teile der Infrastruktur in der ukrainischen Hauptstadt Kiew schwer von russischen Raketen und Drohnen getroffen worden. Dabei starben 10 Menschen und es kam zu großen Schäden. Laut Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko konnte die Stromversorgung und die Wasserversorgung am Donnerstag teilweise wieder hergestellt werden.

Allerdings sind noch 70 Prozent der Hauptstadt ohne Strom. Inzwischen konnten die 3 Atomkraftwerke wieder an das Stromnetz angeschlossen werden. Sie wurden nach den Angriffen am Mittwoch automatisch vom Stromnetz getrennt.

Erklärung: Infrastruktur

Zur Infrastruktur gehört zum Beispiel die Energieversorgung, also die Stromversorgung, und auch die Wasserversorgung. Sie sind wichtig, weil die Menschen auf Wasser und Strom im alltäglichen Leben angewiesen sind.

Zahl der Grippefälle in Österreich stark angestiegen

In der vergangenen Woche ist die Zahl der Grippefälle in Österreich deutlich gestiegen. Besonders in Wien, Niederösterreich, Salzburg, Tirol und der Steiermark gab es mehr Grippefälle. In Wien allein gab es mit 16.250 um über 5.000 Fälle mehr als in den 2 Wochen davor. Eine Grippe-Welle ist aber noch nicht erreicht worden.

Die Wiener Ärztekammer berichtete am Donnerstag, dass in Wien die Gratis-Impfungen begonnen haben. Vor allem alte Menschen nehmen das kostenlose Angebot sehr stark in Anspruch.

Auf dem Bild sieht man eine Frau, die sich die Nase schnäuzt.
Auf diesem Foto sieht man ein Auto an einer Messstation für Feinstaub vorbeifahren.
Rund 240.000 Menschen starben wegen schlechter Luft früher

In der EU sind im Jahr 2020 rund 240.000 Menschen durch die Feinstaub-Belastung in der Luft früher gestorben. Das berichtete die Umweltagentur EEA. Besonders Menschen, die in Städten leben, sind gefährdet. Denn in den Städten ist die Feinstaub-Belastung am größten.

Die Luftqualität in der EU hat sich in den letzten Jahren aber verbessert. Zwischen 2005 und 2020 ist die Zahl der Menschen, die frühzeitig an Feinstaub-Belastung gestorben ist, um 45 Prozent zurückgegangen. Trotzdem bleibt Feinstaub für Menschen eine sehr große Gesundheitsgefahr. Er ist einer der Hauptgründe für frühzeitige Todesfälle und Erkrankungen.

Erklärung: Feinstaub

Feinstaub bildet sich aus kleinen Teilen, die bei der Verbrennung von Kohle, Öl oder Holz entstehen. Feinstaub entsteht auch durch die Abgase der Autos. Man kann den Feinstaub nicht sehen. Er ist sehr gefährlich für die Gesundheit. Denn wir atmen den Feinstaub ein. Er gelangt in unsere Lunge und macht uns krank.

Zu Weihnachten wird auch in harten Zeiten nicht gespart

Die Wienerinnen und Wiener wollen ihre Mitmenschen zu Weihnachten beschenken und nicht sparen. Das hat eine Umfrage ein Monat vor Weihnachten vom Wiener Handel ergeben. Trotz der großen Probleme, wie die Inflation oder die hohen Energiekosten, schaut der Handel recht positiv in die Vorweihnachtszeit.

Am meisten Geld wird für Spielzeug ausgegeben. Gutscheine werden immer beliebter. Die geplanten Ausgaben je Käufer liegen mit 330 Euro sogar um 10 Euro höher als noch vor einem Jahr. 7 Packerln mit Geschenken werden im Durchschnitt unter die Christbäume gelegt. Der durchschnittliche Wert eines Geschenks liegt dabei bei 49 Euro.

Erklärung: Inflation

Man bemerkt die Inflation daran, dass alles teurer wird. Deshalb nennt man sie auch Teuerung. Ist die Inflation niedrig, steigen die Preise nur leicht. Ist die Inflation hoch, dann steigen die Preise stärker. Bei Inflation wird das Geld immer weniger wert. Deshalb braucht man mehr Geld, wenn man sich etwas kaufen will.

Auf diesem Foto sieht man einen Verkaufsstand bei einem Christkindlmarkt.
Auf dem Bild sieht man ein Totenkopf-Affenjungtier auf dem Rücken von einem seiner Eltern.
Viele besondere Nachzuchten im Tiergarten Schönbrunn

Im Wiener Tiergarten Schönbrunn hat es in seinem 270. Jahr viele Nachzuchten gegeben. Es gab Nachwuchs bei den Arktischen Wölfen, bei den Wasserschweinen, bei den Zebras und vielen weiteren Tieren.

In den letzten 2 Wochen kamen sogar noch 2 Totenkopf-Affen zur Welt. Damit sind sie laut Tiergarten-Direktor Stephan Hering-Hagenbeck der neueste Nachwuchs im Zoo.

Bei den seltenen und vom Aussterben bedrohten Mhorrgazellen gab es heuer ebenfalls 2 Jungtiere. Laut Hering-Hagenbeck ist die Erhaltungs-Zucht eine zentrale Aufgabe moderner und wissenschaftlich geführter Tiergärten, um bedrohte Arten zu erhalten.

Erklärung: Nachzucht

Mit Nachzucht meint man die Nachkommen von Tieren, besonders von gezüchteten Tieren.

Erklärung: Erhaltungs-Zucht

Erhaltungs-Zucht ist die Zucht gefährdeter Tierarten mit dem Ziel, diese vor dem Aussterben zu bewahren.

Gefördert aus Mitteln des Sozialministeriums

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