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news/APA/Donnerstag, 22.09.22, 15:58:33

TopEasy – Nach­rich­ten­über­blick in ein­fa­cher Spra­che 22.09.2022

Hier fin­den Sie einen Nach­rich­ten­über­blick in ein­fa­cher Spra­che (Sprach­ni­veau B1).
Lau­rence Mou­ton / Pho­to­Al­to / pic​tu​re​desk​.com
Auf dem Foto sieht man den EU-Außenbeauftragten Josep Borrell.
EU will Sanktionen gegen Russland verschärfen

Die EU will ihre Sanktionen gegen Russland noch einmal verschärfen. Darauf haben sich die Außenminister der 27 EU-Staaten geeinigt. Das hat der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell erklärt. Außerdem will die EU die Ukraine weiterhin mit mehr Waffen unterstützen. Die Verschärfung der Sanktionen ist als Strafe für die Teilmobilisierung der russischen Armee gedacht.

Offenbar sind aber nicht alle EU-Staaten für die Verschärfung der Sanktionen. Der ungarische Ministerpräsident forderte, dass die Sanktionen gegen Russland bis spätestens Ende des Jahres aufgehoben werden.

2 mutmaßliche Morde von Söhnen an Vätern

Am Mittwoch hat es gleich 2 mutmaßliche Morde von Söhnen an ihren Vätern gegeben. In Innsbruck fand die Polizei einen 63-jährigen Mann tot in seiner Wohnung. Der Tote hatte Schnittverletzungen am Körper. Wenig später stellte sich der 38-jährige Sohn des Mannes der Polizei. Er sagte, dass er einen Mord begangen hätte und wurde festgenommen.

Der 2. mutmaßliche Mord geschah in der Schweiz auf einem Boot im Bodensee. Ein 37-jähriger Vorarlberger soll dort seinen 77-jährigen Vater getötet haben. Danach soll sich der Sohn selbst das Leben genommen haben.

Auf dem Foto sieht man die Tatort-Wohnung in Innsbruck von außen.
Auf dem Bild sieht man einen Gaszähler.
Österreicher erwarten deutliche höhere Heizkosten

3 Viertel der Österreicher rechnen für die kommende Heizsaison mit deutlich höheren Kosten. Das hat eine Umfrage des Marktforschungs-Instituts Ipsos ergeben. 4 von 10 Befragten machen sich Sorgen um die Versorgungssicherheit. Bei Gaskunden ist diese Sorge besonders hoch.

Rund die Hälfte der Befragten plant im Winter weniger zu heizen. Viele wollen auch lieber Stoßlüften anstatt ihre Fenster dauerhaft gekippt zu lassen. Jeder 5. will die Dichtungen an Türen und Fenstern erneuern oder verstärken.

Grabstätte der Queen ab 29. September für Besucher frei

Ab 29. September ist die Grabstätte von Queen Elizabeth II. auf Schloss Windsor in England öffentlich zugänglich. Die Queen starb am 8. September und wurde am Montag auf Schloss Windsor neben ihrem Ehemann Prinz Philip beerdigt. Die Grabstätte befindet sich in einer kleinen Seitenkapelle der St.-Georg-Kapelle auf dem Schloss-Gelände.

In der Kapelle wurden auch neue Grab-Platten eingesetzt. Vorher standen darauf nur die Namen der Eltern der Queen, George VI. und Elizabeth. Nun stehen auch die Namen von Queen Elizabeth II. und ihres Ehemannes, Prinz Philip darauf.

Auf dem Bild sieht man die St.-Georges-Kapelle in Windsor.
Auf dem Bild sieht man viele der verendeten Wale in Tasmanien.
Rund 200 Grindwale in Australien gestrandet und verendet

Am Mittwoch sind rund 230 Grindwale an einem Strand auf der australischen Insel Tasmanien gestrandet. Rund 30 Tiere konnten gerettet werden. Helfer hatten die Wale unermüdlich mit Wasser aus Kübeln und nassen Tüchern befeuchtet. Den restlichen 200 Walen konnte aber nicht mehr geholfen werden.

Die Wale wurden fast vollständig an den Strand gespült. Das machte die Rettung kompliziert. Vor genau 2 Jahren strandeten in derselben Bucht ebenfalls 470 Grindwale. Damals überlebten etwas mehr als 100 Tiere.