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news/APA/Montag, 22.02.21, 16:03:36

TopEasy – Nach­rich­ten­über­blick in ein­fa­cher Spra­che 22.02.2021

Hier fin­den Sie einen Nach­rich­ten­über­blick in ein­fa­cher Spra­che (Sprach­ni­veau B1).
Lau­rence Mou­ton / Pho­to­Al­to / pic​tu​re​desk​.com
Auf dem Bild sieht man viele Demonstranten. Sie demonstrierten gegen das Militär in Myanmar.
Demonstrationen gegen die Armee in Myanmar nach Sturz der Regierung

Anfang Februar hat die Armee die Regierung von dem Land Myanmar in Asien gestürzt und die Macht übernommen. Man nennt das auch einen Militär-Putsch. Doch die Bevölkerung ist damit nicht einverstanden. Sie demonstriert in vielen Gebieten von dem Land gegen die Armee. Bei bisherigen Auseinandersetzungen mit dem Militär wurden mindestens 3 Demonstranten erschossen.

Trotzdem haben am Montag in der Stadt Yangon die bisher größten Demonstrationen seit dem Militär-Putsch stattgefunden. Mehrere 10.000 Menschen haben daran teilgenommen.

Die EU verurteilt die Gewalt gegen die Demonstranten. Sie fordert von der Armee von Myanmar, dass die frühere Regierung wieder eingesetzt wird. Sollte das nicht geschehen, droht die EU mit Strafmaßnahmen gegen Myanmar.

Verzögerungen bei Impfstoff-Verteilung möglich

Bei Lieferungen von Corona-Impfstoffen ins Ausland kann es weltweit zu Verzögerungen kommen. Davor warnt der weltgrößte Impfstoff-Hersteller, der in Indien produziert. Wie der Chef der Firma bekannt gab, wurde er angewiesen, zuerst den großen Impfstoff-Bedarf von Indien zu decken. Dennoch sollen andere Länder weiterhin genug Impfstoff erhalten.

Indien wird oft als Apotheke der Welt bezeichnet. Das Land stellt nach eigenen Angaben rund die Hälfte aller Impfstoffe der Welt her. Weiters hatte Indien zuletzt 8 Millionen Corona-Impfdosen an ärmere Länder seiner Region und andere Gebiete verschenkt.

Da Indien aber über 1,3 Milliarden Einwohner hat, braucht es selbst viele Corona-Impfdosen. Bis zum Sommer sollen 300 Millionen Einwohner geimpft sein.

Auf dem Bild sieht man das Serum-Institut von Indien.
Auf dem Bild sieht Teile von einem Flugzeug am Boden verstreut. Absperrbänder von der Polizei hindern die Menschen am Betreten des Fundortes.
Flugzeugteile stürzten in den USA und den Niederlanden vom Himmel

Am Samstag sind in den Niederlanden in Europa und in den USA Triebwerke von Flugzeugen in der Luft explodiert. Danach sind schwere Flugzeugteile auf den Boden gefallen. Die Flugzeuge konnten aber noch sicher auf Flughäfen landen.

Während in den USA am Boden niemand verletzt wurde, gab es in den Niederlanden einige Verletzte. Eine Frau wurde am Kopf getroffen und musste im Krankenhaus behandelt werden. Ein Kind verbrannte sich die Hand, als es die Flugzeugteile vom Boden aufheben wollte.

Noch ist unklar, warum die Triebwerke explodierten. Flugzeug-Hersteller Boeing will das betroffene Flugzeug-Modell genau untersuchen. Darum sollen alle Flugzeuge des Modells Boeing 777 derzeit nicht fliegen.

Rund 50 Grindwale an Neuseelands Küste gestrandet

In Neuseeland an der Küste sind rund 50 Grindwale gestrandet. Mehr als 60 Helfer haben am Montag für das Überleben der Tiere gekämpft. Die Wale wurden Montagfrüh entdeckt, 9 von ihnen sind bis zum Nachmittag verstorben. Die Helfer halten die Wale kühl und nass. Sie hoffen auf das Einsetzen der Flut, um die Wale leichter ins Wasser zurückzubringen.

In Neuseeland hat es an der Küste Farewell Spit in den letzten 15 Jahren mindestens 10 Massen-Strandungen gegeben. Das letzte Mal strandeten 2017 fast 400 Grindwale, 250 von ihnen starben.

Auf dem Bild sieht man viele Helfer in Neuseeland, die den gestrandeten Grindwalen helfen.