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news/APA/Freitag, 14.01.22, 16:03:20

TopEasy – Nach­rich­ten­über­blick in ein­fa­cher Spra­che 14.01.2022

Hier fin­den Sie einen Nach­rich­ten­über­blick in ein­fa­cher Spra­che (Sprach­ni­veau B1).
Lau­rence Mou­ton / Pho­to­Al­to / pic​tu​re​desk​.com
Auf dem Bild sieht man Fußgänger auf einem Zebrastreifen. Ein Fahrrad fährt auf der Straße.
2021 starben 35 Fußgänger im Straßenverkehr

Im Jahr 2021 sind laut dem Verkehrsclub Österreich (abgekürzt: VCÖ) 35 Fußgänger im Straßenverkehr bei Unfällen gestorben. So wenige Fußgänger sind vorher noch nie im Straßenverkehr gestorben. Auffallend ist aber, dass 20 der 35 Todesopfer 70 Jahre oder älter waren. Auch in den Jahren zuvor waren mehr ältere Menschen unter den Unfallopfern bei Fußgängern.

Der VCÖ fordert nun, dass man auf ältere Menschen mehr Rücksicht nimmt. Dazu gehört zum Beispiel, dass im Ortsgebiet in der Regel nur noch 30 km/h statt 50 km/h gefahren wird. Die Ampeln sollen für Fußgänger länger grün leuchten. Auch gut überschaubare Straßenübergänge wie Zebrastreifen und ausreichend breite Gehsteige sind wichtig.

Johnson wieder wegen Lockdown-Party kritisiert

Der britische Premierminister Boris Johnson ist aufgrund von Party-Skandalen in Schwierigkeiten. Erst vor kurzem hatte sich Johnson für die Teilnahme an einer Gartenparty im Mai 2020 entschuldigt. Zu dem Zeitpunkt herrschten in Großbritannien strenge Lockdown-Regeln. Während also die Bevölkerung sich an die Maßnahmen halten musste, feierte der Premierminister.

Nun wurden 2 weitere Partys im April 2021 im Amtssitz von Premierminister Johnson bekannt. Johnson war zwar selbst nicht dabei, aber eben seine Mitarbeiter. Durch diese Partys hat Johnson viel Vertrauen verloren. Die Opposition fordert seinen Rücktritt. Auch Mitglieder seiner eigenen Partei sind gegen Johnson. Inzwischen hat sich die britische Regierung für die Party-Skandale entschuldigt.

Erklärung: Opposition

Als Opposition gelten alle Parteien, die im Parlament vertreten sind, aber nicht der Regierung angehören.

Auf dem Bild sieht man den britischen Premier-Minister Boris Johnson.
Auf dem Bild sieht man den Serben und derzeit besten Tennisspieler der Welt, Novak Djokovic.
Regierung von Australien entzieht Djokovic Aufenthalts-Genehmigung

Der beste Tennisspieler der Welt ist derzeit der Serbe Novak Djokovic. Für das Tennis-Turnier Australian Open ist er extra nach Australien gereist. Zunächst wollte ihn die australische Regierung gleich abschieben. Doch er bekam am vergangenen Montag von einem Gericht die Erlaubnis, in Australien zu bleiben. Die Regierung entzog Djokovic aber nun wieder die Aufenthalts-Genehmigung. Dagegen will der Serbe vor Gericht nochmals Einspruch einlegen.

Novak Djokovic weigert sich, sich gegen Corona impfen zu lassen. In Australien gibt es aber sehr strenge Regeln, was Corona betrifft. An die müssen sich auch Australier halten. Die Mehrheit der Australier ist ebenfalls für den Landesverweis von Djokovic.

Tiroler Satellit erforscht Weltraum-Schrott im All

Am Freitag ist der erste Tiroler Satellit ins All gestartet. Der Satellit namens "Adler-1" ist erst der 4. Satellit aus Österreich. Er soll in 500 Kilometern Höhe Daten über Weltraum-Schrott sammeln. Weltraum-Schrot können ganz kleine Lack-Splitter von Raketen sein, aber auch von Astronauten verlorenes Werkzeug. Er fliegt sehr schnell und kann dabei Raketen oder Satelliten beschädigen. Schätzungen zufolge gibt es über 150 Millionen Teilchen von Weltraum-Schrott.

"Adler-1" ist nur 30 Zentimeter hoch und 10 Zentimeter breit. Er soll mindestens ein Jahr lang mit einer Geschwindigkeit von rund 25.000 Kilometern pro Stunde durch das Weltall fliegen.

Auf dem Bild sieht man den Satelliten aus Tirol. Er ist nur 30 Zentimeter hoch.