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news/APA/Donnerstag, 10.06.21, 15:47:24

TopEasy – Nach­rich­ten­über­blick in ein­fa­cher Spra­che 10.06.2021

Hier fin­den Sie einen Nach­rich­ten­über­blick in ein­fa­cher Spra­che (Sprach­ni­veau B1).
Lau­rence Mou­ton / Pho­to­Al­to / pic​tu​re​desk​.com
Auf dem Foto sieht man Menschen in einem Restaurant sitzen.
Die Corona-Regeln sind nun lockerer geworden

Seit Donnerstag gelten in Österreich lockerere Corona-Regeln. Die Sperrstunde in Lokalen ist nun von 22.00 Uhr auf Mitternacht ausgeweitet worden. In Lokalen dürfen auch wieder mehr Menschen zusammen sitzen. Auch in Geschäften, beim Sport und in Museen dürfen sich wieder mehr Menschen gleichzeitig aufhalten.

Es gibt es keine Masken-Pflicht im Freien mehr. Kellner in Lokalen müssen aber weiterhin draußen eine Maske tragen. In Innenräumen gilt weiterhin die Maskenpflicht. Außerdem wurde der Sicherheitsabstand verringert. Statt 2 Metern gilt nun wieder ein Meter Sicherheitsabstand.

Wenn man in Lokale, zu Kultur-Veranstaltungen oder in Sport-Einrichtungen gehen will, gilt aber die 3-G-Regel. Man muss geimpft, getestet oder genesen sein.

Der Tourismus wird auch heuer ein schlechtes Jahr haben

Wegen des Corona-Lockdowns ist heuer der Winter-Tourismus ausgefallen und Hotels und Lokale blieben zu. Das kann auch die heurige Sommer-Saison nicht ausgleichen. Sie wird zwar besser werden als letztes Jahr, aber immer noch schlechter sein als vor Corona. Das schätzen die Experten des Wifo.

Insgesamt werden heuer um rund 40 Prozent weniger Menschen Urlaub in Österreich machen als im Jahr 2019, dem letzten Jahr vor Corona. Vor allem werden laut Wifo weniger Urlauber aus dem Ausland kommen.

Erklärung: Wifo

Wifo ist die Abkürzung von Wirtschafts-Forschungs-Institut. Das Wifo berechnet Daten der Wirtschaft und beschäftigt sich damit, wie es der Wirtschaft in Zukunft gehen wird.

Auf dem Foto sieht man einige Urlauber am Ufer des Wolfgangsees.
Auf dem Foto sieht man einen Rettungshubschrauber.
Baby in Wien von Vater geschüttelt und verletzt

In Wien im Bezirk Liesing soll ein 31-jähriger Vater sein zweieinhalb Monate altes Baby extrem heftig geschüttelt haben. Dadurch wurde das Kind lebensgefährlich verletzt. Es wurde mit dem Hubschrauber ins Spital gebracht. Das hat die Polizei am Donnerstag bekanntgegeben.

Die Misshandlung des Kindes geschah bereits am vergangenen Freitag. Die 22-Jährige Mutter hatte die Tat beobachtet, aber nicht eingegriffen. Die Eltern leugneten die Misshandlung des Kindes zuerst, wurden aber später festgenommen und gestanden dann.

Mehr Väter helfen heutzutage im Haushalt und bei Familie

Am kommenden Sonntag ist Vatertag. Aus diesem Anlass hat das Meinungsforschungs-Institut IMAS eine Umfrage durchgeführt. Dabei ging es um die veränderte Rolle des Mannes in Erziehung und Familie in Österreich. Die Hälfte der Befragten meinte, dass sich Männer heute stärker in Haushalt, Erziehung und Kinderbetreuung einbringen als noch vor 10 Jahren.

Ein Drittel der Befragten meinte auch, dass sich die Vaterrolle seit den 1970er-Jahren "voll und ganz" verändert hat. Befragt wurden heuer im März und April 1.008 Personen ab 16 Jahren.

Auf dem Bild sieht man ein selbst gemachtes Papierherz, auf dem Papa steht.