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news/APA/Freitag, 09.02.24, 15:22:45

TopEasy – Nachrichtenüberblick in einfacher Sprache 09.02.2024

Hier finden Sie einen Nachrichtenüberblick in einfacher Sprache (Sprachniveau B1).
Laurence Mouton / PhotoAlto / picturedesk.com
Auf dem Foto sieht man Seiji Ozawa beim Dirigiern im Jahr 2006.
Stardirigent Seiji Ozawa im Alter von 88 Jahren gestorben

Der japanische Stardirigent Seiji Ozawa ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Laut japanischen Medien starb er am 6. Februar an Herzversagen in seinem Zuhause in Tokio. Ozawa war eng mit Österreich verbunden. Er arbeitete ab 1966 mit den Wiener Philharmonikern zusammen und war von 2002 bis 2010 Musikdirektor der Wiener Staatsoper.

Im Jahr 2002 dirigierte er das Neujahrskonzert. Ozawa war auch Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper und der Wiener Philharmoniker. Laut japanischen Medien wurde er bereits im engen Familienkreis beigesetzt.

Eltern nach Tod eines Babys unter Mordverdacht festgenommen

Am vergangenen Dienstag starb in Wien ein Baby durch ein Schüttel-Trauma. Nun sind am Donnerstag die Eltern des kleinen Kindes festgenommen worden. Die Polizei ermittelt wegen Mord gegen die 26-jährige Mutter und den 29-jährigen Vater. Der 3 Monate alte Bub soll neben dem Schüttel-Trauma auch Knochenbrüche gehabt haben.

Die Eltern des toten Babys haben noch ein 2-jährige Tochter. Sie lebt mittlerweile bei Krisen-Pflegeeltern.

Auf dem Bild sieht man die Justizanstalt Josefstadt in Wien.
Auf dem Bild sieht man am Opernball viele tanzende Menschen.
Wiener Opernball fand zum 66. Mal statt

Am Donnerstag hat der berühmte Wiener Opernball in der Staatsoper zum 66. Mal stattgefunden. Eröffnet wurde er von den 2 Opern-Stars Piotr Beczala und Elina Garanca. Viele prominente Menschen aus Politik und Gesellschaft feierten und tanzten in der Wiener Staatsoper. Auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Bundeskanzler Karl Nehammer gingen zum Opernball.

Wie jedes Jahr kam Richard Lugner mit einem bekannten Gast zum Ball. Heuer war es die Ex-Frau des weltbekannten Sängers Elvis Presley, Priscilla Presley. Diese fand den Ball „absolut“ wundervoll“.

Mehr Ratten als Menschen in Wien

In Wien wird vor einer Rattenplage gewarnt. Derzeit soll es in Wien mehr Ratten als Menschen geben. Zuletzt wurden deutlich mehr Ratten-Sichtungen als üblich gemeldet. Ratten vermehren sich sehr schnell und können auch Krankheiten übertragen.

Grund für die Rattenplage sind zum Beispiel überfüllte Mistkübel und Müllberge. Dadurch haben die Ratten viel zu essen und vermehren sich schnell. Wenn man eine Ratte sieht, sollte man das immer melden professionelle Schädlingsbekämpfer rufen. So kann man dabei helfen, dass Ratten sich nicht zu stark verbreiten.

Auf dem Bild sieht man eine Ratte.
Auf dem Bild sieht man 2 Schüler vor einer Tafel mit ihrem Zeugnis aus der Klasse rennen. Auf der Tafel steht Ferien.
Schichtwechsel bei den Semesterferien steht an

In den Bundesländern Burgenland, Kärnten, Salzburg und Tirol haben für rund 290.000 Schüler die Semesterferien begonnen. Zuvor haben sie am Freitag aber noch ihr Halbjahreszeugnis bekommen. Für über eine halbe Millionen Schüler aus Wien, Niederösterreich und Vorarlberg gehen die Ferien an diesem Wochenende zu Ende.

Durch diesen Schichtwechsel kann es am Wochenende wieder zu Verkehrsproblemen beziehungsweise zu Staus auf den Straßen kommen. Außerdem beginnen auch in einigen deutschen Bundesländern und in Teilen von Tschechien die Ferien.

Gefördert aus Mitteln des Sozialministeriums

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