apa.at
news/APA/Dienstag, 03.03.26, 15:38:11

TopEasy – Nachrichtenüberblick in einfacher Sprache 03.03.2026

Hier finden Sie einen Nachrichtenüberblick in einfacher Sprache (Sprachniveau B1).
Laurence Mouton / PhotoAlto / picturedesk.com
Oft dem Foto sieht man zerstörte Häuser in der iranischen Hauptstadt Teheran. Im Vordergrund sieht man ein iranische Fahne.
Berichte über Hunderte Tote im Iran

Im Iran sind bei den israelisch-amerikanischen Angriffen in den letzten Tagen viele Menschen gestorben. Nach Angaben der Hilfsorganisation Roter Halbmond kamen fast 800 Menschen ums Leben. Der Rote Halbmond ist vergleichbar mit dem Roten Kreuz. Er berichtete von Attacken in 153 Städten im Iran.

Die Menschenrechts-Organisation Hengaw aus Norwegen sprach sogar von über 1.500 Toten im Iran. Etwa 1.300 der Toten seien Mitglieder der Streitkräfte, rund 200 Zivilisten. Die Aktivisten stützen sich bei ihrer Arbeit auf ein Netzwerk von Kontakten im Land.

Kanzler Stocker betont die Neutralität von Österreich

Bundeskanzler Christian Stocker hat sich am Montagabend zum Krieg zwischen dem Iran, Israel und den USA geäußert. Er betonte dabei die österreichische Neutralität. Er will nicht, dass Österreich in diesen Krieg hineingezogen wird. Er sagte, dass der Iran eine Bedrohung für viele Länder ist, auch für Österreich.

Stocker sagte auch, dass die Energie-Versorgung in Österreich sicher sei. Es gibt bis jetzt auch keine Zeichen für eine höhere Terror-Gefahr. Allen Österreichern und Österreicherinnen in den Kriegs-Gebieten will man helfen, sicher nach Österreich zurückzukommen.

Auf dem Foto sieht man den österreichischen Bundeskanzler Christian Stocker. Er spricht bei einer Presse-Konferenz zu Journalisten.
Auf dem Bild sieht man, wie jemand eine Heizung aufdreht.
Anstieg der Inflation auf 2,2 Prozent im Februar

Laut einer Schnellschätzung der Statistik Austria ist die Inflation im Februar bei 2,2 Prozent gelegen. Die Inflation war damit höher als im Jänner. Im Jänner betrug die Inflation 2 Prozent. Grund dafür sind die Energiepreise, die im Februar spürbar stärker gestiegen sind. Viel teurer waren auch Dienstleistungen. Außerdem verteuerten sich die Preise für Lebensmittel, Tabak und Alkohol.

Durch den Krieg im Nahen Osten gibt es zurzeit große Unsicherheit, sagt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB). Der Krieg könnte zu steigenden Ölpreisen und Gaspreisen führen. Er könnte auch zu Störungen auf den üblichen Transport-Wegen kommen.

Erklärung: Inflation

Man bemerkt die Inflation daran, dass alles teurer wird. Deshalb nennt man sie auch Teuerung. Ist die Inflation niedrig, steigen die Preise nur leicht. Ist die Inflation hoch, dann steigen die Preise stärker. Bei Inflation wird das Geld immer weniger wert. Deshalb braucht man mehr Geld, wenn man sich etwas kaufen will.

Gender Pay Gap in Österreich weiter hoch

Der Gender Pay Gap in Österreich ist weiter hoch. So nennt man den Lohn-Unterschied zwischen Frauen und Männern. Frauen verdienten im Jahr 2014 um 22,2 Prozent weniger als Männer. Im Jahr 2024 waren es immer noch 17,5 Prozent. Im EU-Vergleich ist der Gender Pay Gap in Österreich der dritthöchste. Im Europa-Durchschnitt lag der Gender Pay Gap im Jahr 2024 bei 11,1 Prozent. Nur in Tschechien und Estland ist der Gender Pay Gap größer als in Österreich.

Inzwischen arbeiten mehr Frauen als früher. Gleichzeitig arbeiten immer mehr Frauen nur in Teilzeit. Die Lohn-Unterschiede wirken sich auch stark auf die Pension aus. Frauen bekamen im Jahr 2024 um über 40 Prozent weniger Pension als Männer.

Auf dem Bild sieht man einen größeren und einen kleineren Stapel Münzen.
Auf dem Bild sieht man den Polizeihund Kommissar Rex aus der Serie Kommissar Rex.
Neue "Kommissar-Rex" Folgen auf ORF 1 ab Mitte April

Der ORF bringt die beliebte Fernseh-Serie „Kommissar Rex“ mit dem berühmten Polizeihund zurück. Der ORF hat dafür gemeinsam mit Sat.1 6 neue Episoden in Filmlänge gedreht. Die erste Folge wird am 13. April auf ORF 1 ausgestrahlt. 24 Stunden vorher kann man auf ORF ON die Episoden streamen.

Zur Besetzung der neuen Episoden gehören Maximilian Brückner als Kommissar und Ferdinand Seebacher als Inspektor. In weiteren Rollen sind unter anderem Alfred Dorfer, Doris Golpashin und Sophie Borchhardt zu sehen. Regie führten Andreas Kopriva und Esther Rauch.

Gefördert aus Mitteln des Sozialministeriums

BMASGPK_Logo