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news/APA/Dienstag, 02.12.25, 15:37:56

TopEasy – Nachrichtenüberblick in einfacher Sprache 02.12.2025

Hier finden Sie einen Nachrichtenüberblick in einfacher Sprache (Sprachniveau B1).
Laurence Mouton / PhotoAlto / picturedesk.com
Auf dem Bild sieht man eine Tafel mit der Aufschrift "Hier wird gestreikt".
Streiks von Mitarbeitenden der Sozial-Wirtschaft

In der Sozial-Wirtschaft haben am Dienstag die angekündigten Streiks begonnen. Am Vormittag gab es an knapp 300 Standorten Streiks. Der Grund für die Streiks ist ein Streit um die Lohn-Erhöhung für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von privaten Pflegediensten und Gesundheits-Diensten. Sie fordern 4 Prozent mehr Gehalt. Doch ihre Arbeitgeber meinen, dass das nicht möglich ist.

Am Dienstag haben die Streiks in den Bundesländern begonnen. Am Mittwoch soll dann in Wien gestreikt werden. Am Donnerstag plant die Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) zum Abschluss eine Aktion vor dem Haus des Arbeitgeber-Verbands Sozial-Wirtschaft Österreich (SWÖ).

Erklärung: Streik

Wenn Arbeitnehmer gemeinsam aufhören zu arbeiten, so nennt man das Streik. Mit einem Streik wollen die Arbeitnehmer zum Beispiel erreichen, dass sie mehr Geld bekommen.

Inflation im November auf 4,1 Prozent gestiegen

Die Inflation in Österreich ist weiter hoch. Im November waren die Preise im Durchschnitt um 4,1 Prozent höher als im November 2024. Das teilte die Statistik Austria am Dienstag mit. Im Oktober hatte die Teuerung 4,0 Prozent betragen. Teuerung ist ein anderes Wort für Inflation.

Stark verteuert haben sich die Kosten für Energie. Auch Lebensmittel kosten deutlich mehr als letztes Jahr. Alkoholische Getränke und Tabak-Waren sind auch teurer geworden. Am stärksten sind aber die Preise im Dienstleistungs-Bereich gestiegen.

Erklärung: Inflation

Man bemerkt die Inflation daran, dass alles teurer wird. Deshalb nennt man sie auch Teuerung. Ist die Inflation niedrig, steigen die Preise nur leicht. Ist die Inflation hoch, dann steigen die Preise stärker. Bei Inflation wird das Geld immer weniger wert. Deshalb braucht man mehr Geld, wenn man sich etwas kaufen will.

Auf dem Bild sieht man ein Glas Bier. Alkoholische Getränke wurden wie viele andere Sachen teurer.
Auf dem Bild sieht man Arbeiter mit großen Maschinen in Indonesien, die versuchen, die Straßen von dem vielen angeschwemmten Schlamm und Matsch zu befreien.
Flut-Katastrophe mit bisher über 600 Toten in Indonesien

In Indonesien hat es eine schwere Flut-Katastrophe gegeben. Auf der Insel Sumatra sind laut Katastrophenschutz mindestens 600 Menschen durch Überschwemmungen und Erdrutsche gestorben. Mehr als 460 Menschen werden noch vermisst. Rund 2.600 Menschen wurden verletzt. In den Provinzen Aceh, Nord-Sumatra und West-Sumatra mussten Hunderttausende Menschen ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Die Zahl der Opfer könnte noch weiter steigen.

Die Katastrophen entstanden durch gewaltige Regenfälle. Der viele Regen ließ Flüsse über die Ufer steigen. Es wurden auch Schlammlawinen ausgelöst. Einige Gemeinden sind noch immer von der Außenwelt abgeschnitten, da Brücken einstürzten und Straßen zerstört wurden. An einigen Orten sind Hubschrauber die einzige Möglichkeit, Hilfsgüter wie Lebensmittel oder Treibstoff zu liefern.

Weltweit hat nur jede 5. Person mit Behinderung Arbeit

Am 3. Dezember ist Welttag der Menschen mit Behinderungen. Auf der Erde lebten im Oktober rund 8,3 Milliarden Menschen. Fast jeder 6. Mensch hat eine Behinderung. Das sind insgesamt rund 1,4 Milliarden Menschen mit Behinderung auf der Welt. Davon haben nur 20 Prozent eine Arbeit, von der sie leben können. Die anderen 80 Prozent sind arbeitslos oder unterbeschäftigt. Das heißt, sie können nicht von ihrer Arbeit alleine leben.

Arme Länder wie einige afrikanische Staaten sind von dieser Ungleichheit sehr stark betroffen. Auf diese Tatsache machte Iram Bahawal aufmerksam. Sie ist Expertin für inklusive Beschäftigung bei der Wohltätigkeits-Organisation „Licht für die Welt“. Menschen mit Behinderung können in ärmeren Ländern zum Beispiel nicht einfach ohne Probleme mit dem Bus oder der Straßenbahn zur Arbeit fahren.

Auf dem Bild sieht man einen Rollstuhl in einem Büro.
Auf dem Bild sieht man einen Weihnachts-Schlitten mit Weihnachts-Paketen.
Paket-Rekord bei der Post nach Cyber Week

Am 1. Dezember hat es bei der Post mit rund 1,6 Millionen zugestellten Paketen einen neuen Rekord gegeben. Das geschah vor allem durch die Cyber Week, die nun vorbei ist. In der Cyber Week kann man online in vielen Geschäften billiger einkaufen. Das tun sehr viele und lassen sich dann die Produkte liefern. Die Post stellte nun schon mehrere Tage hintereinander über eine Million Pakete am Tag zu.

Der Paket-Chef bei der Post, Peter Umundum, bedankte sich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Im Dezember werden insgesamt rund 20 Millionen Pakete zum Zustellen erwartet. Dazu werden auch ungefähr 50 Millionen Briefe und Weihnachts-Karten erwartet.

Gefördert aus Mitteln des Sozialministeriums

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