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news/APA/Dienstag, 02.04.24, 15:27:35

TopEasy – Nachrichtenüberblick in einfacher Sprache 02.04.2024

Hier finden Sie einen Nachrichtenüberblick in einfacher Sprache (Sprachniveau B1).
Laurence Mouton / PhotoAlto / picturedesk.com
Auf dem Foto sieht man Menschen im Gaza-Streifen, die ein ausgebranntes Auto von WCK anschauen.
7 Mitarbeiter einer Hilfsorganisation im Gazastreifen getötet

Bei einem israelischen Luftangriff im Gazastreifen sind am Dienstag Fahrzeuge einer US-Hilfsorganisation beschossen worden. Dabei wurden 7 Mitarbeiter der Hilfsorganisation getötet. Die Organisation heißt „World Central Kitchen“ (WCK) und liefert Lebensmittel für Menschen in Katastrophen-Gebiete. Die 7 getöteten Mitarbeiter kommen aus den USA, Australien, Polen, Großbritannien und den Palästinenser-Gebieten.

Wegen des Angriffs stoppt die WCK seine Hilfsaktion im Gazastreifen sofort. Israel sagte, sie bedauern den Angriff. Es wird Untersuchungen geben zum Angriff. Die israelische Armee muss gewusst haben, dass es sich um eine Hilfs-Lieferung handelte. Das sagte die Organisation WCK.

12-Jähriger in finnischer Schule erschossen

Am Dienstag in der Früh ist in einer finnischen Schule ein 12-jähriges Kind erschossen worden. 2 weitere Kinder im selben Alter wurden schwer verletzt. Ein ebenfalls 12-jähriger Verdächtiger wurde festgenommen. Er soll auf die anderen Kinder geschossen haben.

Der Schusswaffen-Angriff ereignete sich in der Viertola-Schule in Vantaa. Vantaa ist ein Vorort von Finnlands Hauptstadt Helsinki. In der Schule werden etwa 800 Kinder im Alter zwischen 7 und 15 Jahren unterrichtet.

Auf dem Bild sieht man finnische Polizei-Autos.
Auf dem Bild sieht man einen Bauarbeiter auf einer Baustelle arbeiten.
Arbeitslosigkeit im März gegenüber Vorjahr gestiegen

Die Arbeitslosigkeit in Österreich ist heuer im März im Vergleich zum März 2023 um 0,7 Prozent auf 6,9 Prozent gestiegen. Zahl der arbeitslosen Menschen betrug am letzten Märztag rund 370.000 Menschen. Über 78.000 davon waren in AMS-Schulungen. Die Zahlen gaben das AMS und das Arbeitsministerium am Dienstag bekannt.

Im Vergleich zum März 2023 waren rund 11 Prozent mehr Menschen arbeitslos gemeldet. Das ist eine „besonders schlechte Entwicklung“, sagte AMS-Chef Johannes Kopf.

Erklärung: AMS

AMS ist die Abkürzung für Arbeitsmarkt-Service. Wer in Österreich Arbeit sucht und Arbeitslosen-Geld bekommen will, muss sich beim AMS melden. Das AMS hilft Menschen, Arbeit zu finden. Das AMS rechnet auch immer aus, wie viele Menschen in Österreich als arbeitslos gemeldet sind.

5 Verkehrstote in Österreich am Osterwochenende

Am Osterwochenende von Karfreitag bis Ostermontag sind in Österreich insgesamt 5 Menschen bei Verkehrsunfällen gestorben. 3 Verkehrstote gab es in der Steiermark, 2 in Oberösterreich. Das teilte des das Innenministerium am Dienstag mit. Bei den Toten handelte es sich um 2 Autofahrer, eine Beifahrerin, eine Fußgängerin und einen Moped-Lenker.

Die Zahl der Verkehrstoten am Osterwochenende ist damit im Vergleich zu den Vorjahren angestiegen. Am Osterwochenende 2023 starb nur ein Mensch im Straßenverkehr. Von 2020 bis 2022 waren es jeweils 4 Verkehrstote am Osterwochenende.

Auf dem Bild sieht man Rettungs-Sanitäter in einem Rettungswagen. Sie helfen gerade einer verletzten Person.
Auf dem Foto sieht man eine Baustelle von neuen Wohnungen.
Laut Greenpeace stehen 230.000 Wohnungen in Österreich leer

Laut Berechnungen der Umweltorganisation Greenpeace stehen in Österreich 230.000 Wohnungen leer. Gleichzeitig werden jedes Jahr 60.000 neue Wohnungen gebaut. Die Umweltschützer fordern daher eine Leerstandsabgabe. Damit soll die Fläche an verbautem Boden verringert werden. Man könnte so eine Fläche von 4.170 Hektar einsparen, sagt Greenpeace.

Die Bevölkerung wächst viel langsamer als die Wohnfläche, macht Greenpeace aufmerksam. Zwischen 2011 und 2021 ist die Bevölkerung um 6,3 Prozent gewachsen, sagt die Umweltorganisation. Der Wohnraum hat sich in dieser Zeit beinahe verdoppelt.

Erklärung Leerstandsabgabe

Eine Leerstands-Abgabe bedeutet, dass die Eigentümer leerer Wohnungen der Gemeinde etwas zahlen müssen. Dadurch will man erreichen, dass die Besitzer ihre Wohnungen nicht leer stehen lassen.

Gefördert aus Mitteln des Sozialministeriums

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