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news/APA/Montag, 02.03.26, 15:59:14

TopEasy – Nachrichtenüberblick in einfacher Sprache 02.03.2026

Hier finden Sie einen Nachrichtenüberblick in einfacher Sprache (Sprachniveau B1).
Laurence Mouton / PhotoAlto / picturedesk.com
Auf dem Bild sieht man ein Schutt und Trümmer auf einem Fahrzeug in Teheran.
Angriffe auf den Iran und vom Iran gehen weiter

Im Krieg gegen den Iran sind auch am Montag die gegenseitigen Angriffe fortgesetzt worden. Im Iran kamen durch die US-israelischen Angriffe seit Samstag über 550 Menschen ums Leben. Das berichteten staatliche Medien am Montag. Israel flog weiter Angriffe auf zahlreiche Ziele im ganzen Land. Der Iran reagierte weiter mit Angriffen auf Israel. Der Iran griff auch mehrere mit den USA verbündete Staaten in der Golfregion an.

Es kam auch schon zu ersten Unfällen. Die kuwaitische Luftabwehr schoss versehentlich 3 US-Kampfjets ab. Die Besatzung konnte sich aber in Sicherheit bringen. Bei den Angriffen starben mittlerweile auch 4 Soldaten aus den USA. US-Präsident Donald Trump drohte mit Rache. Er geht davon aus, dass der Krieg gegen den Iran rund 4 Wochen dauern könnte. Der Nahost-Konflikt hat auch schon wirtschaftliche Folgen. Die Preise für Gold, Öl und Erdgas stiegen deutlich an.

Iran-Konflikt weitet sich durch Hisbollah-Angriffe auf Libanon aus

Der Konflikt um den Iran hat sich nun auch auf den Libanon ausgeweitet. Die dort ansässige Hisbollah-Miliz hat in der Nacht auf Montag begonnen, Ziele in Israel anzugreifen. Israel reagierte mit Angriffen im gesamten Libanon. Dabei starben laut dem libanesischen Gesundheitsminister über 30 Menschen. Rund 150 Menschen wurden verletzt.

Die Hisbollah begründete ihren Angriff mit Rache nach der Tötung des obersten iranischen Führers Ayatollah Ali Khamenei. Eigentlich galt zwischen Israel und dem Libanon seit November 2024 eine Waffenruhe.

Erklärung: Hisbollah

Die Hisbollah ist so wie die Hamas eine Terror-Gruppe. Die Hisbollah wurde 1982 im Libanon gegründet. Damals waren Soldaten aus Israel in den Libanon einmarschiert. Die Hisbollah wollte die Soldaten wieder vertreiben und den Staat Israel zerstören. Der Iran half der Hisbollah und tut das auch heute noch mit Waffen und Geld. Der Iran und Israel sind nämlich Feinde.

Auf dem Bild sieht man im Libanon Rauch aufsteigen nach einem israelischen Angriff.
Auf dem Bild sieht man das Logo des Arbeitsmarktservice (AMS).
Arbeitslosigkeit im Februar weiter gestiegen

Im Februar ist die Zahl der Arbeitslosen in Österreich weiter gestiegen. Ende Februar waren 436.160 Personen arbeitslos oder in einer Schulung. Das teilte das Arbeitmarktservice AMS am Montag mit. Das sind um 1,4 Prozent mehr als im Februar 2025. Die Arbeitslosenrate stieg auf 8,3 Prozent. In den Bundesländern Oberösterreich, Kärnten und Wien ging die Zahl der Arbeitslosen aber zurück.

Es nahm auch die Zahl der offenen Stellen zu. AMS-Chef Johannes Kopf sah das als erstes Anzeichen dafür, dass sich die Wirtschaft langsam erholt. Der neue Krieg im Iran könnte sich aber auch auf die Wirtschaft in Österreich negativ auswirken.

Erklärung: AMS

AMS ist die Abkürzung für Arbeitsmarkt-Service. Wer in Österreich Arbeit sucht und Arbeitslosen-Geld bekommen will, muss sich beim AMS melden. Das AMS hilft Menschen, Arbeit zu finden. Das AMS rechnet auch immer aus, wie viele Menschen in Österreich als arbeitslos gemeldet sind.

Erster Militär-Satellit von Österreich präsentiert

Am Montag hat das österreichische Bundesheer eine Testversion von seinem ersten Militär-Satelliten präsentiert. Er heißt BEACONSAT-Satellit. Der Satellit soll ab Februar 2027 Störsignale erkennen und analysieren. Außerdem will man damit Daten über das sogenannte „Jamming“ sammeln. Durch Jamming-Methoden droht Truppen im Einsatz im schlimmsten Fall Orientierungslosigkeit.

Von dem Projekt erwartet man sich mehr Sicherheit für die Soldaten im Bundesheer. Die Kosten für das Verteidigungs-Ministerium für BEACONSAT betragen eine Million Euro. Kurz nach BEACONSAT sollen noch 3 weitere Militär-Satelliten von einem österreichisch-niederländischen Projekt ins All starten.

Auf dem Bild sieht man ein Modell des österreichischen Militär-Satelliten.
Auf dem Bild sieht man ein Polizei-Auto.
Gift in Schokolade bei Spielplatz in Judenburg gefunden

Am Wochenende sind in Judenburg in der Steiermark in der Nähe eines Spielplatzes mehrere Giftköder gefunden worden. Bei dem Gift handelt es sich höchstwahrscheinlich um Rattengift. Das Gift war in Schokoladenstücken versteckt. Ein junger Hund hätte es fast gefressen. Die Besitzerin konnte das noch verhindern und fuhr mit dem Hund in eine Tierklinik. Der Hund konnte behandelt und gerettet werden.

Es wurden gleich mehrere solcher Giftköder gefunden. Daher bestand eine Gefahr für Hunde und Kinder. Die Polizei ermittelt. Sie bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Unter der Telefonnummer 059/1336300 kann man bei der Polizei-Inspektion in Judenburg anrufen.

Gefördert aus Mitteln des Sozialministeriums

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