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news/APA/Mittwoch, 15.09.21, 17:27:34

Mit 2.624 Neu­in­fek­tio­nen höchs­ter Wert seit fünf Monaten

In Öster­reich sind inner­halb 24 Stun­den 2.624 Neu­in­fek­tio­nen mit dem Coro­na­vi­rus regis­triert wor­den. Das ist der höchs­te Wert seit fünf Mona­ten, als am 15. April 2.678 Fäl­le hin­zu­ka­men. Zudem wur­den sie­ben wei­te­re Coro­na-Tote gemel­det, damit stieg die Zahl seit Pan­de­mie­be­ginn auf 10.856. In den Spi­tä­lern gab es von Diens­tag auf Mitt­woch einen Zuwachs um ins­ge­samt 20 Covid-Pati­en­ten auf 825, auf den Inten­siv­sta­tio­nen ging die Bele­gung um zwei Betrof­fe­ne auf 198 zurück.
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Die Zahl der Schwerst­kran­ken in Kran­ken­häu­sern sank damit vor­erst wie­der unter die Mar­ke von 200 Pati­en­ten. Inner­halb einer Woche ist die Aus­las­tung der Inten­siv­sta­tio­nen jedoch um 18 Covid-Erkrank­te gestie­gen. Ins­ge­samt leg­te die Spi­tals­be­le­gung in sie­ben Tagen um 180 Betrof­fe­ne zu.

Rund ein Drit­tel der neu­en SARS-CoV-2-Fäl­le wur­den mit 888 aus Wien gemel­det, geht aus dem Update von Innen- und Gesund­heits­mi­nis­te­ri­um her­vor. 519 Anste­ckun­gen kamen in Ober- und 470 in Nie­der­ös­ter­reich hin­zu, 247 waren es in der Stei­er­mark und 174 in Salz­burg. Eben­falls im drei­stel­li­gen Bereich ran­gier­te Tirol mit 110 Neu­in­fek­tio­nen, dar­un­ter Kärn­ten mit 90, Vor­arl­berg mit 77 und das Bur­gen­land mit 49.

Der Schnitt der täg­li­chen posi­ti­ven Tests lag öster­reich­weit in den ver­gan­ge­nen sie­ben Tagen bei 2.097. Die Sie­ben-Tage-Inzi­denz je 100.000 Ein­woh­ner stieg auf einen Wert von 164. Seit Aus­bruch der Coro­na­kri­se gab es in Öster­reich 715.893 bestä­tig­te Infek­ti­ons­fäl­le. 682.971 Per­so­nen sind nach einer Anste­ckung wie­der gene­sen. Damit waren am Mitt­woch 22.066 akti­ve Fäl­le regis­triert, um 660 mehr als am Dienstag.

17.156 Imp­fun­gen wur­den am Diens­tag durch­ge­führt. Ins­ge­samt haben laut den Daten des E‑Impfpasses 5.621.133 Men­schen bis­her eine Teil­imp­fung erhal­ten, das sind 62,9 Pro­zent der Bevöl­ke­rung. 5.314.475 Per­so­nen und somit 59,5 Pro­zent der Ein­woh­ner Öster­reichs sind voll immunisiert.

Die Stei­er­mark erreich­te indes als drit­tes Bun­des­land mehr als 60 Pro­zent voll­ge­impf­te Per­so­nen. 60,2 Pro­zent waren es bis Diens­tag­abend, hin­ter Nie­der­ös­ter­reich mit 62,3 und dem Bur­gen­land mit 67,2 Pro­zent. Nach Vor­arl­berg (58,6), Wien (58,1), Tirol (58), Salz­burg (55,8) und Kärn­ten (55,7) bil­det Ober­ös­ter­reich das Schluss­licht mit einer Durch­imp­fungs­ra­te von 54,8 Prozent.

Gesund­heits­mi­nis­ter Wolf­gang Mück­stein beton­te indes in einer Aus­sendung, dass seit Schul­be­ginn ein Anstieg bei den Erst­sti­chen ver­zeich­net wird. Kon­kret ent­schie­den sich am (gest­ri­gen) Diens­tag 9.986 Men­schen für eine ers­te Imp­fung. An den drei ver­gan­ge­nen Diens­ta­gen waren es zwi­schen 7.250 und 7.560 sowie die Woche davor unter 4.600 Erststiche.

„Ich bin froh dar­über, dass nach der Urlaubs­zeit die Impf­an­ge­bo­te der Län­der jetzt wie­der stark ange­nom­men wer­den. Beson­ders freue ich mich über den star­ken Anstieg bei den Jun­gen”, berich­te­te Mück­stein. 24,9 Pro­zent der Zwölf- bis 15-Jäh­ri­gen sei­en voll­im­mu­ni­siert. In der Alters­grup­pe der 16- bis 20-Jäh­ri­gen sind es mit 51,4 Pro­zent mehr als die Hälf­te. „Es gilt die Durch­imp­fungs­ra­te wei­ter zu stei­gern, um sicher durch den Herbst und Win­ter zu kom­men”, so Mückstein.