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news/APA/Mittwoch, 16.09.20, 14:26:05

Minis­ter­rat beschloss zuge­sag­te Moria-Hil­fe

Der Minis­ter­rat hat am Mitt­woch die am Wochen­en­de ange­kün­dig­ten erwei­ter­ten Hilfs­maß­nah­men für die Betreu­ung von Flücht­lin­gen abge­seg­net. Außen­mi­nis­ter Alex­an­der Schal­len­berg (ÖVP) erwähn­te unter ande­rem die Ver­dop­pe­lung der Sofort­hil­fe nach dem Brand im grie­chi­schen Flücht­lings­la­ger Moria auf zwei Mil­lio­nen.
APA/HERBERT PFARR­HO­FER

Zudem wer­de der Aus­lands­ka­ta­stro­phen­fonds um 25 Mil­lio­nen auf 50 ver­dop­pelt, bis zum Ende der Legis­la­tur­pe­ri­ode sol­len es 60 sein, eine sehr nam­haf­te Erhö­hung, mein­te Schal­len­berg. Der Kern­bei­trag zum UNHCR wird zudem auf 2,2 Mil­lio­nen ver­vier­facht. Für den Außen­mi­nis­ter ist damit gege­ben, dass kon­kret dort gehol­fen wer­de, wo die Hil­fe am not­wen­digs­ten sei, wäh­rend anders­wo noch dis­ku­tiert wer­de, ob in ein paar Mona­ten eini­ge Flücht­lin­ge auf­ge­nom­men wür­den.

Gesund­heits­mi­nis­ter Rudolf Anscho­ber (Grü­ne) begrüß­te die Sofort­hil­fe und Hil­fe vor Ort, merk­te jedoch an, dass es für die Grü­nen eben noch einen drit­ten Fak­tor gebe, näm­lich die Auf­nah­me zusätz­li­cher Flücht­lin­ge aus Grie­chen­land. Dies wird von der ÖVP jedoch unver­än­dert abge­lehnt.