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news/APA/Mittwoch, 16.09.20, 10:32:49

Mann gibt sich in Bay­ern als Mör­der aus – Nun muss er zah­len

In einem Super­markt hat sich ein Rosen­hei­mer als Kil­ler auf der Suche nach dem nächs­ten Opfer aus­ge­ge­ben – nun muss er den dadurch ver­ur­sach­ten Poli­zei-Groß­ein­satz bezah­len. 3.240 Euro müs­se er für die Fahn­dung mit meh­re­ren Poli­zei­strei­fen ent­rich­ten, teil­te das Poli­zei­prä­si­di­um Ober­bay­ern Süd am Mitt­woch in Rosen­heim mit.
APA/APA (dpa)/Felix Hörha­ger

Ende Febru­ar hat­te der zunächst unbe­kann­te Mann laut Poli­zei eine Ange­stell­te des Geschäfts mit sei­nem Geständ­nis in Angst und Schre­cken ver­setzt, gera­de einen Men­schen getö­tet zu haben. Sei­ne Hand sei dabei offen­sicht­lich mit Blut ver­schmiert gewe­sen. Kurz dar­auf ver­schwand er, sorg­te mit sei­ner Äuße­rung aber für eine Groß­fahn­dung. Etwa einen Monat spä­ter kamen die Ermitt­ler auf die Spur des damals 67-Jäh­ri­gen und stell­ten fest, dass er nie­man­den getö­tet hat­te. Das angeb­li­che Opfer sei wohl­auf gewe­sen.

Das Amts­ge­richt habe dar­auf­hin einen Straf­be­fehl wegen Stö­rung des öffent­li­chen Frie­dens durch Andro­hung von Straf­ta­ten erlas­sen, berich­te­te die Poli­zei. Außer­dem sei eine „emp­find­li­che” Geld­stra­fe ver­hängt wor­den, die er zusätz­lich zu den Ein­satz­kos­ten bezah­len müs­se.