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news/APA/Donnerstag, 23.06.22, 10:52:45

Mann bei Cobra-Ein­satz in Kärn­ten durch Schüs­se verletzt

Bei einem Cobra-Ein­satz in der Nacht auf Don­ners­tag in Keutschach (Bezirk Kla­gen­furt-Land) ist ein 20-jäh­ri­ger Mann durch zwei Schüs­se eines Mit­glieds des Ein­satz­kom­man­dos schwer ver­letzt wor­den. Mar­kus Kitz, Spre­cher der Staats­an­walt­schaft Kla­gen­furt, bestä­tig­te am Don­ners­tag eine ent­spre­chen­de Online-Mel­dung der „Klei­nen Zei­tung”. Der Mann ist außer Lebens­ge­fahr, berich­te­te Kitz.
APA/APA/THEMENBILD/ERWIN SCHE­RI­AU

Laut ers­ten Anga­ben hat­te sich der 20-Jäh­ri­ge kurz nach Mit­ter­nacht auf einem Cam­ping­platz in einem WC ein­ge­schlos­sen und sich mit einer Rasier­klin­ge ver­letzt. Ein Bekann­ter des Man­nes ver­stän­dig­te die Ret­tung – der 20-Jäh­ri­ge woll­te sich aber nicht behan­deln las­sen und sag­te, dass er eine Schuss­waf­fe dabei­ha­be. Die Ret­tungs­be­sat­zung ver­stän­dig­te die Poli­zei, die die Cobra alarmierte.

„Die Cobra-Beam­ten haben ver­sucht, ihn zur Auf­ga­be zu bewe­gen. Das hat aber schein­bar nicht geklappt, bei dem fol­gen­den Zugriff hat ein Beam­ter zwei Schüs­se abge­ge­ben”, sag­te Kitz. Der 20-Jäh­ri­ge wur­de in Schul­ter und Hüf­te getrof­fen. Er wur­de ins Kran­ken­haus gebracht, wo er in künst­li­chen Tief­schlaf ver­setzt wurde.

Genaue­re Anga­ben, wie etwa die Natio­na­li­tät des 20-Jäh­ri­gen, gab es vor­erst nicht. Auch nicht, ob er als Gast auf dem Cam­ping­platz war. Unklar war am Don­ners­tag eben­so, ob der 20-Jäh­ri­ge auch wirk­lich eine Schuss­waf­fe gehabt hatte.