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news/APA/Mittwoch, 13.10.21, 13:44:46

Kul­tur­aus­ga­ben stei­gen 2022 um 61 Mio. Euro

Das Kunst- und Kul­tur­bud­get 2022 steigt von 496,1 Mio. Euro im Jahr 2021 auf 557,1 Mio. Euro und somit um 61,1 Mio. Euro. Deut­lich ange­ho­ben wer­den die Basis­ab­gel­tun­gen für die Bun­des­thea­ter sowie die Bun­des­mu­se­en. Die Bun­des­mu­se­en erhal­ten künf­tig 122,4 Mio. Euro (zuletzt 114,4 Mio. Euro) und somit um 8 Mio. Euro mehr, die Abgel­tung für die Bun­des­thea­ter steigt um 13 Mio. Euro von 162,9 Mio. Euro auf 175,9 Mio. Euro. Ins­ge­samt han­delt es sich um ein Plus von 21 Mio. Euro.
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Wei­te­re Zusatz­mit­tel gibt es für Inves­ti­tio­nen, dar­un­ter die geplan­te Kin­der­spiel­stät­te der Staats­oper im Künst­ler­haus (5 Mio. Euro) sowie Mehr­aus­zah­lun­gen für die Sanie­rungs­pro­jek­te der Fest­spiel­häu­ser in Salz­burg und Bre­genz (14 Mio. Euro). Mit 11,4 Mio. Euro schla­gen Pro­jek­te im Rah­men des EU-Auf­bau­plans („Euro­päi­schen Auf­bau- und Resi­li­enz­fa­zi­li­tät”) zu Buche. Hier­ein fällt die Ent­wick­lung eines Bau­kul­tur­pro­gramms, die Erar­bei­tung einer natio­na­len Digi­ta­li­sie­rungs­stra­te­gie für das Kul­tur­er­be sowie die Sanie­rung des Volks­kun­de­mu­se­ums Wien und der Pra­ter Ate­liers. Wei­ters geplant ist auch ein Inves­ti­ti­ons­fonds „Kli­ma­fit­te Kul­tur­be­trie­be”. Zudem kommt es gegen­über dem Vor­jahr zu Mehr­aus­zah­lun­gen für diver­se För­de­run­gen im Rah­men von 10 Mio. Euro.

In den ver­gan­ge­nen Jah­ren gab es gro­ße Ver­än­de­run­gen bei den Bud­get­vor­anschlä­gen für Kunst und Kul­tur vor allem von 2016 auf 2017, als das Bud­get um 13,1 Mio. Euro – von 441,2 Mio. auf 454,3 Mio. Euro anstieg. Der Bud­get­vor­anschlag für 2020, der jenen von 2019 um 11 Mio. Euro über­stieg, war vor allem auf Mehr­aus­zah­lun­gen auf­grund der Volks­thea­ter-Gene­ral­sa­nie­rung, bei För­de­run­gen etwa für die Freie Sze­ne und das Jubi­lä­um der Salz­bur­ger Fest­spie­le sowie auf den Denk­mal­schutz zurück­zu­füh­ren. 2021 schließ­lich stieg das Bud­get um 30 Mio. Euro.