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news/APA/Donnerstag, 08.04.21, 04:40:45

„Ibi­za-Detek­tiv” Juli­an H. wird im U‑Ausschuss befragt

Der Ibi­za-Unter­su­chungs­aus­schuss geht am Don­ners­tag mit pro­mi­nen­ter Beset­zung wei­ter: Am zwei­ten Befra­gungs­tag ist der Pri­vat­de­tek­tiv Juli­an H. als Aus­kunfts­per­son gela­den. Der mut­maß­li­che Draht­zie­her des Ibi­za-Vide­os, das die tür­kis-blaue Regie­rung plat­zen hat­te las­sen, war Anfang März nach Öster­reich aus­ge­lie­fert wor­den und befin­det sich seit­dem in Unter­su­chungs­haft. Danach kommt der Direk­tor der Oes­ter­rei­chi­schen Natio­nal­bank (OeNB), Tho­mas Stei­ner, an die Reihe.
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H. wer­den Erpres­sung und mut­maß­li­che Dro­gen­de­lik­te vor­ge­wor­fen, für ihn gilt die Unschulds­ver­mu­tung. Der Pri­vat­de­tek­tiv hat­te bereits im deut­schen Unter­su­chungs­aus­schuss zum Wire­card-Bilanz­skan­dal aus­ge­sagt. Nach ihm ist OeNB-Direk­tor Tho­mas Stei­ner als Aus­kunfts­per­son gela­den. Er war unter Tür­kis-Blau Chef der Bun­des­fi­nan­zie­rungs­agen­tur (OeB­FA) und soll vor­dring­lich zum Beweis­the­ma „Reform der Finanz­markt­auf­sicht (FMA)” befragt werden.