news/APA/Dienstag, 28.07.20, 12:02:56

Haus­ver­bot für Emus in aus­tra­li­schem Pub

In einem Pub im aus­tra­li­schen Out­back haben Emus wegen unma­nier­li­chen Betra­gens Haus­ver­bot bekom­men. Die nur in Down Under behei­ma­te­ten rie­si­gen Lauf­vö­gel hät­ten gelernt, die Stie­gen zum Restau­rant des Yara­ka Hotels im Süd­wes­ten Queens­lands hoch­zu­stei­gen und sich dort hem­mungs­los und unge­fragt auf den Tel­lern der Gäs­te bedient.
APA/APA (dpa/Symbolbild)/Roland Weihrauch/Roland Weih­rauch

Das Schlimms­te aber sei, dass Emus nicht stu­ben­rein sei­en, zitier­te der Sen­der ABC Hotel­be­sit­zer Chris Gim­blett: „Das ist das größ­te Pro­blem, denn sie ent­lee­ren sich sehr häu­fig. Wir woll­ten ein­fach nicht, dass sie Stamm­gäs­te des Hotels wer­den.”

Des­halb hat Gim­blett den Ein­gang zu sei­nem Pub jetzt mit einer sta­bi­len Kor­del gesi­chert – die mensch­li­chen Gäs­te sol­len die­se „Emu-Bar­rie­re” hin­ter sich wie­der ver­schlie­ßen, wie auf einem Schild zu lesen ist. „Emus ist der Zutritt wegen schlech­ten Beneh­mens ver­bo­ten.”

Die flug­un­fä­hi­gen Vögel, die über 40 Kilo schwer wer­den kön­nen, wer­den in der Gegend gezüch­tet und gel­ten als Tou­ris­ten­at­trak­ti­on. Das Yara­ka Hotel liegt in einer win­zi­gen Gemein­de rund 1.000 Kilo­me­ter nord­west­lich von Bris­bane. Der Ort ist ein belieb­ter Zwi­schen­stopp für Rei­sen­de, die ins rie­si­ge aus­tra­li­sche Out­back unter­wegs sind.