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news/APA/Freitag, 14.01.22, 07:18:50

Gene­ral­ma­jor Star­lin­ger kün­dig­te neue Test­stra­te­gie an

Da das PCR-Test­sys­tem auf­grund von Omi­kron in man­chen Regio­nen an sei­ne Belas­tungs­gren­ze stößt, kün­dig­te Gene­ral­ma­jor Tho­mas Star­lin­ger, der Mit­glied der gesamt­staat­li­chen Covid-Kri­sen­ko­or­di­na­ti­on (GECKO) ist, in der „ZIB Nacht” eine Ände­rung der Test­stra­te­gie an. Nicht jeder wird sich über­all wie bis­her tes­ten las­sen kön­nen, man wer­de gezwun­gen sein, Schwer­punk­te in gewis­sen Berei­chen zu set­zen und auch auf Anti­gen-Tests zurück­grei­fen müssen.
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Außer­halb von Wien, wo man für die ent­spre­chen­den Kapa­zi­tä­ten gesorgt hat­te, sto­ße man in man­chen Regio­nen bei den PCR-Tests an die Belas­tungs­gren­zen, sag­te Star­lin­ger. Dort wird man gezwun­gen sein, Schwer­punk­te zu set­zen – und zwar im Pfle­ge­be­reich, den Schu­len und der kri­ti­schen Ver­sor­gung. Und bevor man gar nicht tes­tet, müs­se man auch Anti­gen-Tests ein­set­zen, die dann maxi­mal zwölf Stun­den gül­tig sind, so Starlinger.

Dies sei die Reak­ti­on auf die Dyna­mik eines Virus, der nicht bere­chen­bar war. Man müs­se aus der der­zei­ti­gen Situa­ti­on die Lek­tio­nen ler­nen und – das sei u.a. sei­ne Auf­ga­be inner­halb von GECKO – die ent­spre­chen­den Test­sys­te­me auf­bau­en, damit man nicht mehr in eine Situa­ti­on kom­me, wie wir sie jetzt sehen. Der Auf­bau neu­er Test­ka­pa­zi­tä­ten wür­de, „wenn sie es sehr sport­lich betrei­ben”, acht bis zwölf Wochen in Anspruch neh­men, mein­te der Exper­te. Was PCR- und Anti­gen-Tests betrifft, stim­me man sich in GECKO sehr genau ab. Und man wer­de die ent­spre­chen­den Emp­feh­lun­gen an die Bun­des­re­gie­rung weitergeben.