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news/APA/Donnerstag, 22.07.21, 14:42:00

452 neue Coro­na-Fäl­le sind wei­te­rer Höchst­wert seit Ende Mai

In Öster­reich sind von Mitt­woch auf Don­ners­tag 452 Neu­in­fek­tio­nen mit dem Coro­na­vi­rus hin­zu­ge­kom­men. Das sind so vie­le posi­ti­ve Tests inner­halb von 24 Stun­den wie seit 29. Mai nicht, damals waren es 498 Fäl­le. Eine wei­te­re Infi­zier­te Per­son starb, damit hat die Pan­de­mie lan­des­weit bis­her 10.730 Men­schen­le­ben gefor­dert. 102 Covid-Pati­en­ten befan­den sich im Spi­tal, dar­un­ter wur­den 26 auf Inten­siv­sta­tio­nen betreut – in bei­den Fäl­len fünf weni­ger als am Vortag.
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Im Bur­gen­land kamen zwei Infi­zier­te hin­zu, in Kärn­ten 21 und in Nie­der­ös­ter­reich 56. Ober­ös­ter­reich mel­de­te 47 wei­te­re Anste­ckun­gen, Salz­burg 95 und die Stei­er­mark 60. In Tirol waren es 32 Neu­in­fek­tio­nen, in Vor­arl­berg 16 und in Wien 123.

Was die Sie­ben-Tages-Inzi­denz – die Anzahl der Neu­in­fek­tio­nen in den ver­gan­ge­nen sie­ben Tagen je 100.000 Ein­woh­ner – anlangt, lag die­se am Don­ners­tag­nach­mit­tag öster­reich­weit bei 28,3. Die epi­de­mio­lo­gi­sche Lage gestal­tet sich in den ein­zel­nen Bun­des­län­dern unter­schied­lich. Deut­lich über dem Schnitt liegt Salz­burg mit einer aktu­el­len Inzi­denz von 72,8, die Bun­des­haupt­stadt Wien hält aktu­ell bei 38,6, Vor­arl­berg bei 32,6. Die gerings­te Sie­ben-Tages-Inzi­denz weist das Bur­gen­land mit 10,1 auf, unter 20 lie­gen auch noch Nie­der­ös­ter­reich (14,3) und Kärn­ten (19,4).

In eini­gen Bezir­ken ist bei der Sie­ben-Tages-Inzi­denz eine durch­aus besorg­nis­er­re­gen­de Ent­wick­lung fest­zu­stel­len. Das gilt vor allem für den Pinz­gau. Im flä­chen­mä­ßig größ­ten Salz­bur­ger Bezirk ist die­se von 165,6 am Diens­tag bin­nen 48 Stun­den auf nun­mehr 195,1 gestie­gen. Der Pon­gau hält auch bereits wie­der bei einer Inzi­denz von 127,8 – am Diens­tag lag die­se noch bei 77,4 und somit deut­lich unter 100. Öster­reich­weit die zweit­höchs­te Inzi­denz weist Ost­ti­rol auf – der Bezirk Lienz klet­ter­te bin­nen 48 Stun­den von 112,7 auf nun­mehr 139,8. Eine Inzi­denz über 50 haben auch wie­der die Bezir­ke Her­ma­gor in Kärn­ten (88,6) und Graz-Umge­bung in der Stei­er­mark (57,6) erreicht.

Seit Aus­bruch des Coro­na­vi­rus gab es in Öster­reich 655.197 posi­ti­ve Test­ergeb­nis­se. 640.202 Per­so­nen haben eine Infek­ti­on wie­der überstanden.

Damit sind 4.265 Betrof­fe­ne noch als akti­ve Fäl­le regis­triert, vor einer Woche waren es noch weni­ger als 2.700. Die Zahl der Spi­tals- und Inten­siv­pa­ti­en­ten ist inner­halb der ver­gan­ge­nen sie­ben Tage von 109 bzw. 33 leicht zurück­ge­gan­gen. Todes­fäl­le kamen in die­sem Zeit­raum ins­ge­samt drei hinzu.

64.217 Imp­fun­gen wur­den am Mitt­woch öster­reich­weit ver­ab­reicht. Ins­ge­samt haben laut den Daten des E‑Impfpasses 5.183.408 Men­schen hier­zu­lan­de zumin­dest eine Teil­imp­fung erhal­ten, das sind 58 Pro­zent der Bevöl­ke­rung. 4.180.026 und somit 46,8 Pro­zent der Ein­woh­ner Öster­reichs sind vollimmunisiert.

Unter­des­sen erreich­te Nie­der­ös­ter­reich mit knapp 850.000 Per­so­nen einen Voll­im­mu­ni­sie­rungs­grad von 50,3 Pro­zent in sei­ner Bevöl­ke­rung. Damit gesellt sich das Bun­des­land zum Bur­gen­land (52,9 Pro­zent) und zur Vor­arl­berg (51,5) als drit­tes Land mit einem voll­stän­di­gen Schutz von mehr als der Hälf­te der Ein­woh­ner hinzu.

Bei den zumin­dest erst­ge­impf­ten Per­so­nen ist die Durch­imp­fungs­ra­te eben­falls im Bur­gen­land mit 64,9 Pro­zent am höchs­ten. In Nie­der­ös­ter­reich sind 61,1 Pro­zent der Bevöl­ke­rung geimpft, in der Stei­er­mark 57,9 Pro­zent. Nach Tirol (57,8), Vor­arl­berg (57), Wien (55,9), Kärn­ten (55,1) und Salz­burg (54,4) bil­det Ober­ös­ter­reich das Schluss­licht mit einer Durch­imp­fungs­ra­te von 54,3 Pro­zent mit zumin­dest einem Stich.